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AW: Pass gegen Geld - eine fragwürdige Praxis
Nein es geht tatsächlich um die grundsätzliche Frage: Wozu haben wir Nationenwettkämpfe (egal welche Sportart) wenn am Ende sehr viel eingebürgert wird (auch hier egal in welchen Sportarten).
Aus meiner Sicht ist das nicht mehr sinnvoll: Die Spieler sollten nicht mehr nach Staatsbürgerschaft für ein Land spielen, sondern danach in welchem Land sie in der Sportart ausgebildet wurden. Das würde aus meiner Sicht mehr Sinn machen. Vor allem wenn in den meisten Ländern die Ausbildung ja vom Staat gefördert wird. Wenn dann die Sportler nachher für ein anderes Land antreten stellt sich die Frage wofür.
Oder man schafft die Nationenwettkämpfe komplett ab. Problem ist dann aber wie soll das in den meisten Sportarten finanziert werden, da doch viele abhängig von Sportförderung sind. Eigentlich wahrscheinlich fast alle zu irgendeiner Zeit in ihrem Sportlerleben.
Ist alles nicht so einfach. Aber das einsetzen von Spielern, die mit über 20 die Staatsbürgerschaft erhalten sehe ich kritisch. Rechtlich ist das natürlich völlig in Ordnung im jetzigen System und für die Spieler und Spielerinnen ist das auch der Wunsch nachvollziehbar. Aus Sicht, dass sich eine Nation mit einer anderen misst geht es aber doch eher darum wer hat die besseren Spieler ausgebildet und nicht wer hat die besseren eingebürgert.
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Arroganz ist der Anfang der Niederlagen. Selbstbewußtsein jedoch der Anfang des Sieges. Wo ist die Grenze???
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