Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Es gab keine Rentenkürzung, es gibt Kürzungen bei den zukünftigen Rentnern.
Was bei mehr Rentnern und weniger Jungen in einem Umlageverfahren nicht anders zu handeln ist.
Das ist auch common sense bei allen Parteien, wie soll man das denn sonst regeln?
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Das Umlageverfahren ist nicht das Problem, denn letztlich geht es doch darum, dass eine Gesellschaft Geld für die im Ruhestand befindlichen Mitbürger aufbringt. Geld ist auch bei sinkenden Bevölkerungszahlen und bei einer Verschiebung der Alterspyramide ausreichend vorhanden.
Der Fehler im jetzigen System ist, dass nur Arbeit und da nur die der abhängig Beschäftigten herangezogen wird. Das ist eigentlich völlig widersinnig, weil man die tendenziell Leistungsstärksten (Selbständige) ebenso aus dieser Solidargemeinschaft herausnimmt wie die mit den sichersten Einkommen, nämlich die Beamten. Ebenso werden alle anderen Einkunftsarten nicht berücksichtigt. Wertschöpfung statt Arbeit müsste die Sozialkassen füllen, dann hätten wir viele Probleme nicht.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Du bist dafür, Märkte zu regulieren?
Es fehlen in deutsche Großstädten bis zu 2 Mio Wohnungen, natürlich steigen da die Preise. Aber wer soll denn neue bauen, wenn er die nicht über die Mieten refinanzieren darf?
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Redest Du von Refinanzieren oder von Gewinnmaximierung ? Was auf dem Wohnungsmarkt läuft ist eine Katastrophe und das wurde durch die unsägliche Privatisierungswut auch in diesem Bereich sehr stark forciert. Mietwucher ist ein Riegel vorzuschieben und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine Aufgabe des Staates. Auch wenn andere das auch so handhaben, von einer SPD erwarte ich eben andere Handlungsweisen als von einer FDP. Deswegen hat Noppenzar Recht, dass Common sense kein Argument sein kann.