Zitat:
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Zitat von Joachim Voigt
Nein.
Wieso? Gibt es auf der VH kein Handgelenk?
immer wieder spannend, was hier für Theorien aufgestellt werden...
Diese Aussage ist ziemlich sicher falsch.
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Erstmal folgendes:
1. Ich denke, es ist schon klar, dass die Geschwindigkeit des Schlägerblattes zum Zeitpunkt der Ballberührung ausschlaggebend für die Rotation ist (der physikalische Firlefanz mit Rotationsenergie etc. ist ja ganz schön - aber zwecklos).
2. Die hier benötigte "Schlägerblattgeschwindigkeit" hängt von dem Weg des Berührpunktes (Ball - Schlägerblatt) und der Beschleunigung durch Arme/Handgelenk ab. (v=a*t). Die Beschleunigung ist wohl nicht konstant, daher ist es schwierig, das zu berechnen. Es ist nur möglich, einzuschätzen, ob mit vh oder rh eine bessere Beschleunigung aufgrund der Anatomie gegeben sein könnte.
3. Die optimale Feinabstimmung der Bewegungsabläufe setzte vladi zu Beginn voraus, indem er schrieb, dass die Technik perfekt beherrscht sein sollte.
4. Die Rh lässt meiner Meinung nach eine bessere Schlägerblattbeschleunigung bei gleichlangem Schlagweg zu, das das Handgelenk effektiver zum Einsatz kommt (es wird nach hinten abgeklappt, was einen größeren Handgelenksbeschleunigungsweg

ermöglicht.
Die Beschleunigung aus der Schulter (die bei der vh besser möglich ist), reicht meiner Meinung nach nicht aus, das zu kompensieren.
5. Die Trainiertheit der Muskeln ist auch von Bedeutung, da hieraus auch die Schnellkraft entsteht, d.h. wie stark der Schläger beschleunigt werden kann. Hier setzen wir mal optimale Verhältnisse voraus, vh wie rh.
@ Joachim Voigt: frag ruhig weiter, sonst stirbt dieser coole Thread noch aus!