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Alt 06.09.2018, 11:14
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von Danielson Beitrag anzeigen
Zwei Themen sollten hier getrennt voneinander betrachtet werden:

- Die Flüchtlingsproblematik und Gewalt, die von Flüchtlingen ausgeht

- Rechtsradikalismus, von dem Gewalt ausgeht.


Noppenzar, Du vermengst beide Themen. Du behauptest, das eine gebe es ohne das andere nicht und Merkels Flüchtlingspolitik sei schuld an der rechtsradikalen Gewalt in Gebieten Ostdeutschlands. Den Rechtsradikalismus in Teilen Ostdeutschlands - und insbesondere in Sachsen - gab es aber schon vor der zusätzlichen Aufnahme von Flüchtlingen. Ein Mensch mit erkennbar ausländischer Herkunft fühlt sich in Chemnitz nicht sicher und ist ständig Diskriminierungen ausgesetzt. Das ist kein abstraktes Thema, das ist sehr konkret.




Und Du und der komische Ringostar können genau Rechenschaft ablegen, was Wahrheit ist? Über den Journalismus als 4. Gewalt in dem Staat darf und muss man streiten. Aber mit dem, was Wahrheit sein soll, machen es sich einige User verdammt einfach. Um die Wahrheit wird immer gestritten. Meine Erfahrung ist: Wer ständig behauptet, die Medien seien gleichgeschaltet oder würden Staatspropaganda verbreiten, will in den meisten Fällen nur abstreiten, dass es eine andere unliebsame Wahrheit als die seine geben kann.




Dem Täter wird ein Pflichtverteidiger zugestellt werden - wie jedem Kinderficker und Massenmörder. Das passt mir genauso wenig wie Dir. Aber das ist so im Rechtsstaat und dass das gut so ist, sollte man nicht weiter infrage stellen. Die Staatsanwaltschaft wird im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für eine hohe Strafe plädieren. Und der Richter wird ein rechtlich unanfechtbares Urteil fällen. Damit ist dem Opfer nicht geholfen, aber das ist der normale Gang der Dinge.
Mal zur Presse:

Dort bedient man sich, Hayali gehört dazu, immer mehr bei freien Mitarbeitern.

In 2015, zum Höhepunkt der "Willkommenskultur" hätte die renommierte New York Times schon einen grossen Bericht drin, dass bei den Migranten viele unter falscher Flagge kommen und sich als Syrer ausgeben. Die haben ihre Arbeit gemacht und könnten anhand des Akzentes sehr schnell die Flüchtlinge ohne Pass zuordnen.

In Deutschland scheint mir die Presse aber nicht mehr ganz so frei und neutral.

In unserer Nachbarstadt war ein Erstaufnahmelager, ehemalige Kaserne. Daneben ist ein Supermarkt dessen Marktleiter ich gut kenne. Als wir uns mal über den Weg liegen fragte ich ihn, ob die Gerüchte stimmen, das da 5-10 x am Tag die Polizei aufläuft. Es stand nichts in der Zeitung, ausser dass einmal ein Christ wegen einem Kreuz an der Kette auf dem Supermarktparkplatz lebensgefährlich verletzt wurde.

Die Antwort meines Bekannten war, dass der Bürgermeister und die Polizei die Lokalzeitung "gebeten" haben über die Zustände dort nichts zu schreiben. Er sagte, dass man damit sonst täglich den halben Lokalteil gefüllt hätte.

Freie Presse?

Oder das Interview einer freien Mitarbeiterin des WDR im niederländischen Rundfunk, wo sich sich verplappert hat, dass jeder, der kritisch nachfragt keine Aufräge mehr bekommt.

Friedrichs hätte mal gesagt, dass ein Jounalist nur Beobachter sein darf und sich weder mit einer guten oder schlechten Sache gemein machen darf.

Dass das nicht mehr generell so Standard ist ist mMn. offensichtlich.

Will, Illner, Miosga oder auch Lanz, wo ein Zuschauer, welcher Live vor Ort der Aufzeichnung war in den Kommentaren bei Focus schrieb, dass bei der Ausstrahlung die brisantesten Aussagen von Kipping rausgeschnitten wurden.

Ich erinnere mich auch an das Kanzlerduell, wo die einzigen kritischen Fragen an Merkel und Steinbrück von Stefan Raab (!) gestellt wurden.

Zum Rechtsradikalismus:

Beim BVB auf der Südtribüne gibt es seit jeher eine Gruppierung namens Borussenfront, bestehend aus rechtsradikalen Hooligans. Offiziell sind sie verboten, inoffiziell stehen die da immer noch. Es ist die bekannteste Gruppierung, welche am lautesten schreit. Dazu stehen da auch einige "Ultras" aus dem ganz linken Lager wo dann Dietmar Hopp beleidigt und verunglimpft wird.

Die grosse Masse dort sind aber ganz normale Menschen.

Und so ähnlich ist es auch in Chemnitz. Viele machen sich dort einfach nur Sorgen.

Und die Älteren hier erinnern sich sicher, dass es ein ähnliches Problem schon 1992 unter Helmut Kohl gab. Dort gab es auch das Phänomen mit den damals so genannten "Scheinasylanten", was in Ostdeutschland dann auch eskalkerte in Auseinandersetzungen und einigen Anschlägen von Rechten. Lichtenhagen und Hoyerswerda.

Kohl hatte aber, anders als Merkel, sehr schnell das Problem im Griff, indem er einerseits massiv gegen die Rechte Gewalt vorging, andererseits aber auch und gegen massiven Widerstand von Links, das Asylrecht an die Lage anpasste.

Danach, als die Asylanten abgeschoben wären bzw. kaum noch welche nachkamen beruhigte sich die Lage sehr schnell.

Im Osten gibt es eine rechte Szene, genau wie es im Westen einen harten Kern an Linksextremisten gibt. Die Gruppen sind sich zudem in der Art des Auftritts sehr ähnlich. Wo ist der moralische Unterschied zwischen "Landser" oder "Störkraft" auf der einen und "KIZ" oder "FSF" auf der anderen Seite?

Auftritt und Attitüde sind doch sehr ähnlich. Beide Gruppierungen lehnen den Rechtsstaat ab, beide sind latent antisemitisch und beide Gruppen wollen eine totalitäre Regierung.

Gerade das Unrecht von Links ist mir in der Geschichtsaufarbeitung viel zu kurz gekommen.

Das Unrecht dort wird mir zu oft verharmlost und schöngeredet.

Mein Großvater wäre fast ein Opfer des DDR Regimes geworden. Als CDU Anhänger, der auch seine Meinung kundtat musste er, durch einen Freund vorgewarnt, 1960 Hals über Kopf, nur mit seinen Sachen am Körper, dem Staat verlassen, da man ihn "verschwinden" lassen wollte. Er, meine Großmutter und Mutter müssten sich im Westen alles wieder von Null aufbauen. Und haben keine Straftaten begangen. Mein Großvater hat bei der Stadt angefangen im Amt (vorher war er Prokurist in der DDR) und meine Großmutter hatte bei Dickmanns angefangen Negerküsse zu verpacken nur um sich etwas aufzubauen. Später ist sie dann, entsprechend ihrer Qualifikation zum RWE gewechselt. Mein Großvater hat am Anfang noch zusätzlich jeden Morgen Zeitungen gebracht.

Man war sich für nichts zu schade um etwas aufzubauen!

Niemand wäre dort im Traum auf die Idee gekommen von Teansferleistungen zu leben oder Forderungen zu stellen.

Und nicht mehr und nicht weniger erwarte ich auch heute von den "Flüchtlingen". Wenn meine Großeltern mit über 40 das hinbekommen haben, dann kann das ein 20jähriger "Alleinreisender, männlicher" Flüchtling ganz sicher auch.

Nornalerweise dürften die gar keine Zeit haben auf dumme Gedanken zu kommen. Da sie aber häufig kriminell werden Frage ich mich was sie hier überhaupt wollen.

Die sollen sich den Hintern aufreißen und Dankbarkeit zeigen, dann hat mit ihnen auch niemand ein Problem.

Wer aber hier eine Straftat begeht, und sei es nur ein Ladendiebstahl, der hat in unserem Land nicht verloren!