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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Fehlende Plattform?
Inwiefern? Soweit ich mittbekommen habe, gibt es doch seit einigen Jahren die ein oder anderen Angebote. Habe nur aus Talkshows von den Sachsengesprächen und der Küchentischtour gehört. Also die etablierte Politik geht zumindest auf die Menschen zu.
Auch die Medien beteiligen sich mit Initiativen zur Bürgerdiskussion.
Bürgerplattformen sind aber letztlich ja auch nichts, was man von oben auferlegen kann/sollte. Da braucht es eigene Initiative, ob das jetzt Debattierclubs oder Projekte und Initiativen sind, die über Internet laufen...
Ich bekomme irgendwie immer mehr den Eindruck, dass etliche Wutbürger sich sehr wohlfühlen in ihrer Rolle. Sie müssen nicht selber denken, sondern immer nur die gleichen Satzbausteine äußern. Bei Diskussionen ist das besonders auffällig. Quellenkritik? Auch viel zu anstrengend. Widerlegungen werden übergangen.
Dazu ist es ein soziales Phänomen. Man kann in den sozialen Medien beobachten, wie sich die besorgten Bürger quasi alle miteinander vernetzen. Völlig egal von wo, Hauptsache Kritik an Medien und etablierter Politik und überhöhte Abneigung gegen Ausländer.
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh
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