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AW: Nachwuchsarbeit in Deutschland und Europa, Probleme im Trainerbereich und allgeme
Das kommt auf den Trainer an.
Es gibt so ein paar Sachen und Aussagen, die vorhandenes Interesse zuverlässig unterminieren können:
- "Tischtennis ist eine sehr schwere Sportart. Nur wenn man sehr fleißig und konzentriert ist, kann man sie richtig lernen"
- Fokus auf Fehler statt auf Fortschritte; "Fehler sind schlimm"
- Sofortige Korrektur jedes Fehlers -> Misserfolge am laufenden Band
- Unterbinden von Kreativität, alles muss genau so gemacht werden wie vorgegeben
- Autokratischer Trainingsstil, keine Einbeziehung der Trainierten in die Planung
- Absolute Ruhe beim Training einfordern
- Schlechtes Vorbild - nichts vormachen, selbst nicht aufwärmen, sich selbst darstellen
Das sind fast alles Punkte, die ich auch hin und wieder falsch mache, und auch bei anderen Trainern beobachte.
Aber statt die Fehler bei einem selbst zu suchen, heißt es dann immer wieder, dass die Kids "sich halt nicht mehr anstrengen wollen".
Klar ist das auch ein gesellschaftlicher Trend, aber man sollte sich auf das konzentrieren, was man selber besser machen kann. Vor allem wenn man selbst TT-begeisterte Kinder nicht richtig ins Training integrieren/halten kann.
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh
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