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Alt 17.09.2018, 17:34
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von mithardemb Beitrag anzeigen
Einsetzen kann ja nur der Wähler und falls die Koalition hält, muss er sich da noch ein paar Jahre gedulden.

Welche Partei stände den aktuell für ein "Germany first"? SPD, Grüne, Linke wohl weniger. AfD sicher, aber die sich zum Glück nicht mehrheitsfähig und würden wohl auf ein "Germany home alone" rauslaufen.

Bleibt noch die FDP. Aber bevor es einen Kanzler Lindner gibt, schlagen wir die Chinesen bei der WM im Tischtennis zu Null.
Innerhalb von 1 1/2 Legislaturperioden wird die CDU die Koalition mit der AFD suchen.

Rein machttechnisch geht es gar nicht anders. Sofern Merkel nochmal antritt und sie die Grünen mit ins Boot holen möchte wird sie von konservativer Seite eine Klatsche bekommen, wie sie sie noch nicht gesehen hat. Da die FDP aus gutem Gründen nicht mit Grün will liefe es auf Schwarz-Rot-Grün hinaus.

Die CDU hat, ähnlich wie die ÖVP in Österreich eigentlich nur eibe Option, um den Übergang nach Merkel hinzubekommen und das ist die AFD.

Schaut man in die Historie, so sind die Grünen erstmals 1984 in Hessen mit in die Regierung gekommen. Ein großer Teil dieser Partei war damals als linksextrem einzustufen. Weit mehr als es heute radikale Tendenzen in der AFD gibt. Da haben damals Steinewerfer, stramme Kommunisten und RAF Anwälte und Sympathisanten Karriere gemacht.

Die SPD hatte aber nach dem Wegfall der Option FDP keinerlei Chance mehr ohne die Grünen am die Macht zu kommen.

Also sind sie das Bündnis etwa 6 Jahre nach Gründungs der Grünen eingegangen.

Die AFD ist jetzt etwa 4 Jahre auf dem Schirm. In etwa 2 Jahren könnte es soweit sein, dass die "Schamfrist " vorbei ist.

In Bayern könnte es für ein Bündnis CSU/FW/FDP gerade noch so reichen.

Bei den Wahlen in Ostdeutschland könnte es dazu kommen, dass die AFD die stärkste Partei wird und wenn die Linken auch noch viele Stimmen abgreifen könnte es sein, dass ohne AFD gar keine Regierung gebildet werden kann.

Im Endeffekt liegt jedem Politiker seine Karriere näher als die Worte vom vorigen Tag und dahingehend wird man es ähnlich machen wie in Österreich.

Da wird es Absprachen geben, dass sich gewisse Leute etwas zurücknehmen und dann machen sie es.

Anders wird man die AFD auch nicht stellen können.

Alle gegen Einen nützt nur der AFD.