|
AW: Tischtennis und Emotionen - Kuckuckskind oder Steigbügelhalter?
Ich meine, beim Tischtennis sind einstudierte Schlagroutinen, die automatisch reaktiv abgerufen werden müssen, essentiell. Jedwede extreme Emotion, die diesen Automatismus stört, ist negativ.
Angst:
Man traut sich bestimmte Schläge nicht zu, weil man im Spiel bereits einige Fehler damit gemacht hat. Man versucht, stattdessen andere Schläge auszuwählen, die nicht so gut eingeschliffen sind. Oder man hat das Gefühl, man müsse die Schlaghärte reduzieren, wobei automatisch die Flugkurve beeinflusst wird, bzw. die Länge. Die Bälle haben ggf. weniger Qualität oder führen zu Fehlern. Man spannt unweigerlich seine Muskulatur stärker an, der Körper ist durch die Emotion "Angst" ja quasi in Fluchtbereitschaft. Dadurch muss man stärker gegen die eigene Muskelkontraktion arbeiten (Eisenarm)...
Euphorie:
Man wird ggf. in der Beinarbeit schneller, verliert den Rhythmus, schlägt die Bälle zu früh oder zu fest, etc..
__________________
SL Tiger 1.8 / Andro TemperTech ALL+ / Armstrong Hikari SR7 55° 2.1
"If you open your mind too much, your brain will fall out" (Tim Minchin)
|