Moin,
da auch unser neuer Verbandspräsident hier liest will ich ein paar Gedanken bezüglich der Endrangliste bzw. des Verbandspokals Herren loswerden.
Die diesjährige Verbandsrangliste Herren war doch eher eine Verbandsrangliste Jungen mit ein paar wenigen Erwachsenen.
Zusätzlich gab es eine Flut von Absagen (wofür der Verband ja nix kann) und Freistellungen, so dass sogar die Nummer 11 der Nachrücker teilnehmen konnte (mit einer Live-PZ natürlich sportlich völlig überfordert) und meiner Kenntnis nach bei der Herren-BEM damit einen Setzplatz erhalten muss.
Hier sollte der Verband/Sportausschuss vielleicht über eine Regeländerung bezüglich der Qualifikation nachdenken, denn die bisherigen Teilnehmer der A-Klasse bestehen aus den Spielern der A-Klasse (zuletzt oft nur 2-3 Spieler), 8 Spieler der B-Klasse, 4 der C-Klasse, zwei der D-Klasse und 1 Spieler der E-Klasse.
Dies ergab bei der 2. Vorrangliste ein Feld von 16 Spielern.
Der besagte Nachrücker schloss die Vorrangliste mit 0:13 Spielen und Platz 15 (ein Spieler brach die Vorrangliste ab) ab.
Auch wenn er sich den Nachrückerplatz erspielt hat (mit dem Sieg der E-Klasse) so wirft es einige Fragen auf.
In anderen Bundeländern müssen sich die Spieler in Kreis, Bezirks- usw. Ranglisten für die Verbandsrangliste qualifizieren, mir ist bewusst das dies in Berlin mangels Turnierausrichter nicht umsetzbar ist.
Wir haben 2 Vorranglisten , eine im Juli, die andere August/September, somit 4 Turniertage.
Aus meiner Sicht könnte man folgende Änderung der Qualifikation vornehmen ohne einen größeren Ausrichteraufwand zu haben.
Am 1. Turniertag (Samstag 1. Wochenende) spielen die Klassen E & D, wovon sich 2 (E-Klasse) bzw. 4 Spieler (D-Klasse) für die C-Klasse qualifizieren.
Am 2. Turniertag (Sonntag 1. WE) spielen die C-Klassenspieler sowie die 6 Qualifizierten der E & D-Klasse 8 Plätze für die kommende B-Klasse aus.
Am 3. Turniertag (Samstag 2. WE) spielt die B-Klasse (und die 8 Spieler der C-Klasse) dann 16 Plätze für die A-Klasse aus.
Am 4. Turniertag (Sonntag 2. WE) werden dann mit den gemeldeten A-Klassen-Spielern und den 16 Qualifizierten der B-Klasse die 8 Plätze der Verbandsrangliste sowie sämtliche Nachrücker ausgespielt (ist ja derzeit auch bereits so).
Zeitlich und auch organisatorisch sollte es keine Änderungen geben, lediglich die Spielklassen sind komprimierter, die höher klassigen Spieler (A & B-Klasse) müssen nur noch einen Termin wahrnehmen, die Vorrangliste wird aus meiner Sicht sportlich aufgewertet.
Zusätzlich würde ich mir wünschen, dass die Meldungen von Jugendlichen pro Verein auf 2 Spieler (geltend für die komplette Vorrangliste, nicht pro Klasse !) begrenzt wird, schließlich ist es eine Rangliste der Erwachsenenspielklasse.
Auch sollte der Meldeschluss aller Klassen vor dem 1. Turniertag sein, dann ist es für den Ausrichter gut planbar und Auslosungen können bereits frühzeitig vorgenommen werden.
Für Spieler mit einer geringen Live-PZ ist der Sprung von der E-Klasse (glaube bis 1250 spielbar) zur A-Klasse (ab 1900 ?) nicht so extrem groß, sie können sich möglicherweise über die einzelnen Klassen viele Punkte erspielen, sofern sie viele Siege erspielen.
Auch Verbandspokal der Herren in der letzten Saison hatte mit der Zusammenlegung der einzelnen Klassen scheinbar seinen sportlichen Reiz verloren.
Im Achtelfinale gab es 3 kampflose Spiele, 3 sehr klare 4:0 Siege, ein 4:1 und nur ein knappes 4:3.
Dies liegt natürlich auch daran, dass sich Teams der unteren Klassen für diese Runde qualifizieren, während deutlich stärkere Teams bereits in den höheren Klassen auf der Strecke bleiben.
Dies war ja die erste Saison mit dem neuen System, vielleicht hat der Verband/Sportausschuss bereits einige Änderungen vorgenommen.
So richtig habe ich diesbezüglich derzeit noch keine Idee wie man einen Spielplan organiseren könnte, da in der D- und C-Klasse oft die meisten Teams gemeldet werden.
Falls gewünscht stehe ich dem Verband/Sportausschuss gerne mit ein paar Ideen zur Verfügung, was ja in den letzten Jahrzehnten selten der Fall war...