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AW: Umstellung von Zelluloidbällen auf Plastik
ich habe tatsächlich erst unter wettkampfbedingungen gemerkt, wie "anders" der neue ball ist.
zu meinem spielstil bleibt zu sagen, dass ich die letzten 20 jahre mehr oder weniger erfolgreich ein rückhandspiel entwickelt habe (langsamer topspin mit extrem viel schnitt), in 90 % der fälle konnte ich mich danach umdrehen in der bezirksklasse, weil punktgewinn.. und in den anderen 10 % kam ein passiver blockball wie auch in höheren ligen auf mich zu. ganz wenige spieler konnten den ball weg drücken geschweige denn schießen, nun stehe ich vor dem problem, dass der erste ball schwerer anzuziehen ist und zweitens es total sinnlos ist, weil eh rein gedrückt wird. vorhand gibt es auch probleme, weil ich mit leeren bällen noch nie was anfangen konnte.
bin richtig gefrustet, weil ich wirklich eine gute form habe und der schupfball (den ich als notschlag ansehe) immer häufiger zum punktgewinn führt... sehr geil diese zurück entwicklung.
weder bin ich block noch konterspieler, die sind eindeutig im vorteil. mit der form, habe ich noch nie soviele topspin-fehler gemacht. ob mir die anpassung gelingt und mir das dann noch spaß macht, wird sich innerhalb dieser saison zeigen. für mich eindeutig der trend zum idioten-sport, bei dem jede rübe den ball ohne schnitt auf die andere seite bringen kann.
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