Zitat:
Zitat von Noppenzar
Zu China:
Einfache Steategie:
China muss exportieren, da sehr schwache Binnenkaufkraft. Die 50 Mio Chinesen, die auf westlichem Niveau leben sind im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gar nichts.
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Nach welt-in-zahlen.de exportiert China Güter im Wert von 689 US$ pro Einwohner und Jahr und bei Deutschland sind es 14.474 US$. In welchem Land ist der Druck im Export erfolgreich zu sein jetzt höher?
Zitat:
Zitat von Noppenzar
Chinas Wachstum besteht aus Krediten und für sie vorteilhaften Zöllen, die ihnen über Subventionen erlauben billigst Solar, Stahl oder Kohle zu exportieren.
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Man mag es kaum glauben, aber sowohl der absolute als auch der prozentuale Exportüberschuss von China ist sehr viel geringer als der von Deutschland.
Zitat:
Zitat von Noppenzar
Ergo:
Habe ich qualitativ herausragende Produkte, dann trifft den Staat eine Aufwertung nicht. Deutschland hat das in den 70er und 80er Jahren ja durch, als mehrfach massiv aimufgewertet würde und der Export weiter stieg und nicht einbrach. Ein Ammenmärchen der Industrie zur Gewinnmaximierung.
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Leider ist dieses "Ammenmärchen" durchaus korrekt. Neben der durchaus vorhandenen Qualitätssteigerung in dem angesprochenen Zeitraum gab es auch eine immense Produktivitätssteigerung durch Rationalisierung und Automatisierung. Den Staat und die Bürger hat das durchaus getroffen. Schau dir mal den Anstieg der Arbeitslosigkeit in den 70ern und 80ern an.
Auch ein "qualitativ herausragendes" Produkt muss den höheren Preis rechtfertigen und überhaupt erschwinglich für den Käufer bleiben. Der Euro hat großen Anteil daran, dass im Moment unsere Wirtschaft brummt und der Finanzminister sehr großzügig über die Finanzen verfügen kann ohne dass wir dafür Schulden aufnehmen müssten.