armstrong


eins vorweg:
ich bin im grunde gegen die schenkung eines sieges, egal von wem an wen, und egal in welcher situation
(ausnahme1: unter teamkollegen)
(ausnahme2: es stürzt jemand, o.ä. einflüsse)
...das soll natürlich nicht heißen, dass man nicht abschenken darf ...es zeugt ja schon irgendwie von größe
...soll nur heißen, dass man niemanden dafür verurteilen sollte, wenn er nicht abschenkt
nun zu heute und armstrong:
1.) er, sein team, seine manager und was weis ich wer noch, sprechen schon seit tourbeginn davon, dass armstrong nicht mehr so verfressen ist, wie früher, dass er etappensiege verschenkt, wenn er in der gesamtwertung ungefährdet ist, dass er auch anderen mal was gönnt, und, und, und...
2.) heute - als armstrongs gelbes trikot nun wirklich üüüberhaupt gaaar nicht in gefahr war - und er schon drei etappen gewonnen hat - sprintet der erfolgsgeile ami bis zum letzten tropfen, nur um klödi den hochverdienten sieg wegzunehmen

...voll sch

e
3.) nach dem zieleinlauf stellt sich der chef von us postal doch tatsächlich hin und sagt, dass armstrong nicht zu verschenken hat - da frage ich mich: was war denn in den pyrenäen mit dem geschenkten basso-sieg, und warum erzählt man im vorfeld das gegenteil???
da er ja wohl kaum die 16 sekunden zeitbonifikation gegenüber klödi nötig hat, lautet meine these dazu: armstrong hat was gegen ulle und dessen freunde! ...und das ist einfach nur armseelig

