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AW: Umstellung von Zelluloidbällen auf Plastik
würde hilleglosser grob recht geben, für mich stehen auch einige dinge fest:
1. der ball ist etwas schwerer/härter, wenn nicht vom gewicht, lässt er sich doch schwerer beschleunigen/nach oben ziehen.
2. der ball ist langsamer, heißt bälle verlieren schneller die geschwindigkeit und lassen sich schwieriger beschleunigen.
3. die bälle nehmen weniger schnitt an und verlieren ihn deutlicher beim aufsprung auf die platte, das führt zu.
4. die bälle verspringen etwas stärker auf dem tisch, weil der schnitt auf der platte wirkt und entsprechend danach weg ist (der seitenschnitt wird etwas gefährlicher)
5. der ball fällt schneller runter, was zum einen an der fehlen rotation und zum anderen an der geschwindigkeit liegt.
6. das spiel wird tischnäher, weil die bälle aus den vorgenannten gründen nicht mehr so weit springen/fliegen und etwas langsamer sind.
7. das spiel wird dynamischer, weil wir die fehlenden eigenschaften mit mehr körperlichen einsatz kompensieren müssen.
8. durch die etwas längeren ballwechsel mein eindruck wird die belastung für den körper höher.
9. mit schnellerem bzw. anderem material kann man aktuell einige - nicht alle - dinge kompensieren.
fraglich für die zukunft ist, ob die bälle weiterentwickelt werden sollen (schnitt, tempo etc.) oder diese effekte nur über beläge/dynamik kompensiert werden. der nittaku ist für mich aktuell der schnellste/klarste ball im absprungverhalten. andere bälle wirken deutlich langsamer und bleiben imens stehen, joola prime war für mich bisher der langsamste ball. etwas besseres absprungverhalten und schnelligkeit hat der sanwei-abs (den spielen wir).
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