Zitat von maninblack
Dir waren also alle Fakten (unterschiedliche Tischanzahl von 9 - 20) bekannt?
Nein, woher auch? Ich wusste nur in unserem Bezirk, wo die Meisterschaften ausgerichtet werden.
Ausgehend, dass Hallenreservierungen min, 1 Jahr (eher 2 Jahre) im Vorfeld durch Stadt/Gemeinde bestätigt werden müssen ist ein Vorlauf notwendig.
Da die 16 bzw. 17 Hallen bereits vor der Gebietsreform (grundlegende Vereinszuordnung 25. Nov. 2017, finale Zuordnung 17. März 2018) die Strukturreform am Verbandstag 9.7.2017 mit Beginn 1. Mai 2018 beschlossen), für den BZM Termin in 2018 reserviert werden mussten, gehe ich davon aus, dass die in den Durchführungsbestimmungen (gültig ab 1. Mai 2018) Vorgaben, von max. 152 Teilnehmern, bekannt waren.
Sollte dies nicht der Fall sein, mussten die Verantwortlichen von mehr Teilnehmern ausgehen (warum sonst die Begrenzung).
Wenn die Zeitpläne (Startzeiten) in click-tt eingegeben werden, und die Geschäftsstelle dies genehmigt, also sieht dass 5 von 16 Bezirken 1 Tag vorsehen, 11 jedoch 2 Tage bei gleichen Teilnehmerzahlen - muss auf die Tischanzahl geschaut werden.
Im Normalfall wird eine Dreifeldturnhalle (Schulhalle) 42mx 22m mit Tribüne als Grundlage genommen.
Diese kann mit 16 – 20 Tischen ausgestattet werden Box (5,00mx10,00m). Bei einer Belegung von 2,5 pro Tisch/Std. kann somit leicht ein Zeitplan bei Vorgabe der Teilnehmeranzahl, (liegt bei einer BZM vor) erstellt werden bzw. liegen vor.
Also, die Vereine wurden bei der konstituierenden Bezirksversammlung zum ersten Mal mit den neuen Bezirksmeisterschaften konfrontiert. Da stand noch kein Ausrichter fest, jedenfalls bei uns. Wie das in anderen Bezirken war, kann ich nicht sagen, weiß ich auch nicht. Ich wage aber einmal zu behaupten, dass in keinem neuen Bezirk die Hallen vor August fix gebucht worden sind. Da mussten einige Vereine ja erst einmal abklären, ob sie als Ausrichter fungieren können.
Und was die Anzahl der Tische angeht: Die Mindestvorgabe sind oder waren eben 12 Tische. Wenn eine Abteilung mehr hat, schön. Gibt aber auch Vereine, die nicht unbedingt auch noch auf fremde Tische angewiesen sein wollen, auch organisatorisch etc.
Soll man den ausrichtenden Vereinen das anlasten, dass sie keine 16 oder mehr Tische organisieren können/wollen, wenn nur 12 vorgegeben sind. Ich denke hier haben die Bezirke doch vor Ort die für sie passenden Lösungen getroffen und der Verband hat ihnen auch die Möglichkeit gegeben, dass ihren Möglichkeiten entsprechend auszurichten. Wenn also sich in einem Bezirk eine Abteilung findet, die alles an einem Tag durchziehen kann, 20 Tische und die entsprechenden Helfer organisieren kann und will, prima. Dann soll sie es an einem Tag machen. Die Realität ist doch aber meist so, dass man heilfroh sein kann, so eine Veranstaltung überhaupt gewuppt zu bekommen.
Mir ist klar, dass der Ausrichter nicht kurzfristig auf 1 Tag umstellen kann und ein monetärer Anreiz erforderlich sein muss.
Ich habe bei mehreren Veranstaltungen (nationale und internationale Turniere) als Helfer / Ausrichter / Turnierleitung fungiert und kenne die Abläufe / Anforderungen.
Den Vereinen mache ich keine Vorhaltungen, denn die Probleme einen Ausrichter zu finden werden jedes Jahr größer (Anforderungen Ordnungs- und Gesundheitsamt, Rettungsdienst usw.)
Auch geht es mir nicht in der Hauptsache um den finanziellen Defizite, diese sind jedoch für die Verantwortlichen Fakten die u.a. Nachfragen bei Kassenprüfungen erforderlich machen. Nur fällt es halt bei genauerer Betrachtung auf, dass für nahezu gleiche Leistungen unterschiedlich „abgerechnet“ wird.
Mein Hauptaugenmerk ist, dass:
- ein Großteil der Spieler/innen durch die ausschließliche Meldung myTT genötigt wird sich dort zu registrieren oder sonst von einer offiziellen weiterführenden Turnierveranstaltung eines Verbandes ausgeschlossen werden
Der Kritikpunkt ist durchaus gerechtfertigt, das sehe ich auch eher kritisch und nicht hilfreich
- eine max. Teilnehmerzahl bei einer Eingangsveranstaltung beschlossen wurde 50% nach frühzeitiger Anmeldung (Windhundverfahren) und 50% nach Höhe der QTTR-Werten, so dass selbst bei einer frühzeitigen Anmeldung jedoch nach den 50% erst 2 Tage vor der Veranstaltung eine Zu- oder Absage erfolgt
War ein Versuch, wahrscheinlich hat man einfach mit deutlich mehr Anmeldungen gerechnet.
- der Verband sich 1 Woche vorher (28.9.) dazu entschließt entgegen seinen eigenen Vorgaben für das Jahr 2018 zu handeln (hat man beim Erstellen der Durchführungsverordnung nicht ausreichend Sachverstand eingesetzt oder waren andere Faktoren im Vordergrund gestanden, die nichts mit sportlichen Gründen in Zusammenhang stehen
Ich denke man hat einfach auf die mangelnden Anmeldezahlen reagiert, nicht mehr und nicht weniger
- der Verband im Vorfeld auf die Folgen aufmerksam gemacht wurde aber erst sehr kurzfristig (meiner Meinung zu spät) reagierte
Kann ich nicht beurteilen.
- die Nachwirkungen weit über diese Veranstaltungen zu spüren sein werden, warten wir die möglichen Änderungen (?) ab und wie die Aktiven dann darauf reagieren (ob die Zahlen ansteigen, denn viel weniger geht kaum)
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