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Zitat von Javaguru
Ich habe nichts gegen sechs Parteien, bei denen keine über 30% kommt,
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... wenn man italienische Verhältnisse liebt, kann man sich damit anfreunden. Mir wäre eine stabile Regierung deutlich lieber.
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Zitat von Javaguru
aber eine AfD im zweistelligen Bereich ist ein Armutszeugnis für die Intelligenz der Deutschen.
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Ich weiß nicht, was passiert ist, was in diesen Köpfen vorgeht, dass es nun ok ist, ausländer- und demokratiefeindlich zu sein.
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Die meisten AfD Wähler dürfen zur Menge der Frustrierten gehören. Die wählen oftmals eine andere Partei als die aus dem bürgerlichen Lager. Ganz offenkundig gibt sich die AfD besonders im Bundestag ja alle Mühe, nicht zum bürgerliche Lager gezählt zu werden.
Was kann das bürgerliche Lager dagegen tun? Vielleicht sich mehr um dieses Wählerklientel kümmern und nicht nur rein nach wahltaktischen Gesichtspunkten agieren.
Ausländerfeindlich ist die AfD ganz sicher. Verfassungsfeindlichkeite wird geprüft, aber was meinst du mit "demokratiefeindlich"?
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Zitat von Javaguru
Die AfD selbst IST radikal und zieht also Radikale an. Wie wollen sie das verhindern? Nur indem sie selbst die radikalen Positionen aufgeben. Doch es wäre politischer Selbstmord, die Grundfeste wegzuwerfen, wie man z.B. bei der SPD schön sehen kann.
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Eine Partei besteht aus Menschen und die machen sich gelegentlich Gedanken wie sie sich politisch positionieren wollen. CDU/CSU, SPD und Grüne haben über die Jahre sehr stark ihre Positionen verschoben. Ich halte es durchaus für möglich, dass auch die AfD diesen Schwenk einleitet um für eine Koalition in Frage zu kommen.
Falls sie das nicht tut, dürfte sie für andere Parteien nicht in den Kreis der möglichen Koalitionspartner einziehen.
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Zitat von Javaguru
Außerdem glaube ich, dass die AfD ihre Positionen nicht nur aus reinem Populismus vertritt, sondern innerlich selbst davon überzeugt ist.
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Im Gegensatz zu den anderen Parteien wäre die AfD dann die einzige nicht populistische Partei im Kanon.