OVTCHAROV Dimitrij GER - FALCK Mattias SWE
4:3 (11:5, 4:11, 7:11, 13:11, 11:3, 5:11, 12:10)

Sicherlich ist Mattias Falck (ex Karlsson) ein guter und mit seinen Kurznoppen unangenehmer Spieler. Jedoch werde ich den Verdacht nicht los, dass Ovtcharov nicht mehr die Stärke hat bzw. vielleicht auch nicht mehr erreichen kann wie Ende 2017. Natürlich kann er weiterhin einer der stärksten von Europa sein und vielleicht auch noch einige Jahre die Nummer 1 von Europa sein, aber ich befürchte etwas, dass er 2017 sein Karrierehoch erreicht hatte und er dieses Niveau nicht mehr hat und auch nicht mehr bekommen wird.
GAUZY Simon FRA - LEE Sangsu KOR
3:4 (6:11, 11:4, 11:6, 7:11, 11:6, 8:11, 8:11)

Geht in Ordnung. Wahrscheinlich ein Spiel, das immer relativ offen ist und wenn die beiden zehnmal gegeneinander spielen wird es eben mit 60:40 oder vielleicht sogar 70:30 immer für den Koreaner laufen. Für die französischen Zuschauer wäre es natürlich schöner gewesen, wenn ihr local hero im Turnier geblieben wäre, aber es ist eben kein Wunschkonzert.
HARIMOTO Tomokazu JPN - JEONG Sangeun KOR
4:0 (11:6, 11:6, 11:7, 11:7)

Damit hätte ich nicht gerechnet. Also mit einem Sieg von Harimoto schon, das Spiel kann er gewinnen (aber auch verlieren), jedoch ein so deutliches 4:0 ist schon eine Überraschung. Keine Ahnung ob Harimoto so stark war oder Jeong so schwach, ich habe dieses Spiel nicht gesehen.
LEBESSON Emmanuel FRA - BOLL Timo GER
1:4 (8:11, 11:8, 8:11, 5:11, 7:11)

Stark dass Timo dieses Spiel so deutlich gewinnen konnte. Gegen Lebesson ist es immer schwer und dazu kam, dass Lebesson den Heimvorteil hatte und bereits mit zwei anspruchsvollen Qualispielen (Sieg gegen Calderano, Niederlage gegen Samsonov) eingespielt war, während Timo Boll den berühmt-berüchtigten Kaltstart hinlegen musste. Ich denke, dass jetzt für Timo alles möglich ist und rechne mit ihm im Finale.