Hallo Leute
Zitat:
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Zitat von Dieterkuhn
das problem ist, das man die rückhand genauso spielen kann, schau dir mal kreanga, oder noch besser grubba's rh topspin an. ist zwar keine "moderne" technik, aber in der alten osteuropäischen schule wird bei der rh schulter und köperdrehung genauso eingesetzt wie bei der vh.
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Ich gehe mal davon, dass Kreanga und Grubba mit ihrer RH-Technik gleich viel Rotation erzeugen können wie mit ihrer VH. Das funktioniert aber nur aus der Halbdistanz, da die ausgeprägten Bewegungen der RH und der VH und der Wechsel zwichen beiden Seiten sehr zeitintensiv sind.
Das eher tischnahe "moderne" TT lässt solche riesen Bewegungen nicht zu. Daher haben die meisten Spitzenleute eine starke Seite und das ist meist die VH. Mit dieser VH wird dann auch mehr Rotation erzeugt, weil die ganzen Bewegungen auf die VH zugeschnitten sind. Die Fussstellung für die RH ist parallel, um schneller in die VH wechseln zu können. Das bedeutet letzlich aber auch, dass die VH gegenüber der RH nicht gleich stark beschleunigt wird.
Da das "moderne" TT sehr schnell und tischnahe gespielt wird, wird oft die VH als stärkere und punktbringende Seite eingesetzt. Um auf Vladis Frage zurückzukommen muss gesagt werden, dass die VH aus Gründen dieses "modernen" Spielsystems meistens stärker ist und mit dieser dann auch mehr Rotation erzeugt wird.
Umgekehrt kann auch gesagt werden, dass die osteuropäische RH-Kultur nach wie vor lebt und diese auch ein probates Mittel gegen die VH-Kultur ist.
Gruss
martinspin