Zitat:
Zitat von jimih1981
Der Irrtum besteht bei vielen darin, dass etwas was sich bewährt hat aber eine alte Idee ist, dann automatisch falsch wird weil es irgendwann zu alt ist. Wein trinken und Wasser trinken hat immer noch nen Nutzen. Genauso wie es die Idee vom Europa der Vielfalt der Völker und Kulturen und der freien und sourveränen Nationalstaaten die miteinander handeln und Verträge machen. Wo eben nur das was zwingend notwendig ist auf höherer Ebene entschieden wird aber nicht welche Leuchtmittel man benutzen darf oder wie leistungsfähig ein Staubsauger sein darf oder wie lang die Kaffeemaschine den Kaffee warmhalten darf. Eine EU in dieser Form ist antifreiheitlich und antidemokratisch und damit führt sie die eigentliche europäische Idee ins ab absurdum. Immer mehr Zentralismus und am Ende noch die Unterdrückung der Ländern in Europa durch eine europäische Armee würde dazu führen dass die Unterdrückung durch die EU vollendet wird. Das würde das Ende der Freiheit in Europa bedeuten. Back to the roots zum eigentlichen europäischen Gedanken ist wesentlich mehr von Vernunft geprägt als die Idee eines der UDSSR ähnlichen europäischen Superstaates.
Mos Maiorum, weil es diejenigen die nach dem Krieg die europäische Idee erschufen evtl. besser wussten und die sich der Gefahren durch Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus bewusst waren und die bewusst kein zentralistisches Europa angestrebt haben.
Hier die Rede von de Gaulle an die Deutschen Jugend. Das war ein großer Europäer und franzöischer Patriot und kein Fanatiker wie Macron z. B.
https://www.youtube.com/watch?v=C-ThU4NG9EU
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Besser kann man es nicht formulieren!
Ich ergänze noch:
Die Nationalstaaten haben doch zum Teil völlig entgefengesetzte Interessen.
Man kann nicht völlige Freizügigkeit sämtlicher Waren, Dienstleistungen und Menschen mit völlig unterschiedlichen Steuersystemen, Wirtschaftsleistungen und Kulturen zusammenbringen.
Die jetzige EU ist gut für Unternehmen ab 100 Mio Umsatz. Da lohnen sich teure Konstrukte, die die Steuern minimieren.
Auch der Euro ist wirtschaftlich auf Dauer ein riesiges Problem. Normalerweise dienen Währungen dazu wirtschaftliche Unterschiede zwischen Staaten auszugleichen. Exportüberschüsse werden ausgeglichen.
Dieses Instrumentes hat man sich, neben der Steuerhoheit, ebenfalls freiwillig beraubt. Auch Infaltion/Deflation funktionieren nicht mehr so, wie es eigentlich sein müsste.
Dass Macron überlegt Großunternehmen wie Amazon, Apple oder Facebook nach dem Umsatz zu besteuern, das zeigt doch im Grunde die Verzweiflung, weil man denen im Zuge der EU gar nicht mehr Herr wird.
Schon lange geht in Deutschland die Tendenz dahin, dass man Abgaben und Verbrauchsteuern immer und immer erhöht und Steuern auf Einkommen und Kapital tendenziell senkt.
Das beste Beispiel ist hier Benzin:
Seit 1990 hat man:
2 x die Mineralölsteuer erhöht wegen der Einheit. Ca. 25 Cent.
Die Ökosteuer draufgepackt, ca. 14 Cent.
Mwst in dem Zeitraum von 14 auf 19%.
Der Sprit könnte also gut 50 Cent billiger sein.
Dazu wird das Öl in Dollar eingekauft, was für uns mit dem zur Zeit für Deutschland unterbewerteten Euro nochmal einiges ausmacht.
Dazu nehmen seit 30 Jahren die Zinsen kontinuierlich ab, auf Barwerte liegen sie weit unter der Inflation, Renditen auf Sachwerte weit darüber.
Vieles hat unmittelbar mit dem Konstrukt EU zu tun.
Man möchte viel, erreicht in der Praxis aber wenig. Konstrukte wie der Mindestlohn wären ohne EU völlig unnötig. Man hat es geschafft, dass sich die Einzelstaaten von Unternehmen ab einer gewissen Größe erpressbar gemacht haben.