Zitat:
|
Zitat von martinspin
Meiner Meinung nach, können diese Hindernisse relativ leicht überwunden werden, wenn wir aufhören, die Umgebung, den Gegner und uns dauernd zu bewerten. Erst dann wird es möglich sein, unsere Aufmerksamkeit auf unser Tun zu lenken und die angestrebte Versunkenheit in unser Handeln zu erreichen.
|
ich sehe das genauso.
äussere faktoren können es zwar schwieriger machen, aber letztendlich sind wir selbst herr über unsere gedanken, und es liegt an jedem selbst, wie er diese gedanken "kontrolliert".
es ist sehr leicht und bequem, z.b. einen unfairen gegner als hinderniss anzusehen, und dann ihn als ausrede zu benützen, warum man nicht gewinnen konnte.
aber letztendlich ist es wie überall im leben, ich bestimme in wiefern ich mich auf die bevorstehende aufgabe konzentriere.
ich denke es hängt aber sehr stark davon ab, in wie weit ich mich mit solchen gedanken schon selbst auseinandergesetzt habe, bzw in wie weit ich solche dinge schon "praktiziert" habe.
wenn ich eine schwierige situation zu meistern habe, und ich mich wirklich anstrenge und diese situation überwinde (z.b. ein gegner der dauernd meckert über das gegnerische spiel), dann bin ich beim nächsten mal besser dagegen gewappnet.
wenn ich solche situation dagegen als ausrede benütze (mein gegner war so ein ar

, gegen den konnte ich nicht spielen), dann wird es mir auch in zukunft nicht gelingen.
wenn ich mir dieser problematik bewusst werde, dann bin ich auf jeden fall schon ein wichtiges stück weiter, es heisst ja nicht umsonst "selbsterkenntnis ist der erste weg zu besserung".