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Alt 28.11.2018, 23:42
fresh_F fresh_F ist offline
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AW: Jugend Weltmeisterschaften 2018 (02.12. - 09.12.2018, Bendigo, AUS)

Ich halte diese Einstellung im Prinzip für wichtig und richtig. Zu oft sieht man leider das Stagnieren von Spielern, die in ihrer Jugendzeit große Erfolge feiern durften. Etwa weil die frühen Erfolge etwas vom langfristigen Ziel sich zu verbessern ablenken und nicht mehr die Nötigkeit gesehen wird, sich um jeden Preis zu verbessern. Das muss sicher nicht unbedingt so sein, aber in so jungen Jahren ist es sicher ein Fehler, der eher vorkommt, als dass ein Spieler schon die Reife hat, diese Erfole nicht überzubewerten. Gerade deshalb würde ich Lin Yun-Ju noch wesentlich mehr zutrauen als anderen Spielern, die vielleicht jetzt noch erfolgreicher sind. Bei ihm hat man das Gefühl er würde jedes Spiel wie ein Trainingsspiel betrachten und dass es ihm nicht wirklich darauf ankommt, ob er gewinnt oder verliert, sondern, dass er sich weiter verbessert und dazu lernt. Das ist meiner Menung nach genau die richtige Einstellung. Diese lässt sich in ähnlicher Form bei nahezu allen Topspielern wiederfinden, insbesondere und besonders stark ausgeprägt bei den Chinesen (z.B. Interviews von Ding Ning und Chen Meng), aber auch bei Spielern wie Boll, Waldner (in jungen Jahren!), Schlager und vielen mehr.
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