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AW: Noppen und Anti verbieten?
Die ganze Diskussion ist doch durch den ABS Ball völlig obsolet. Der Faktor Schnittumkehr und das damit verbundene Unterbrechen des Spielflusses hat sich mit den neuen Bällen doch erledigt.
Einige, wenige Spitzenleute wie Mladenovic, Carlos Mühlbach oder Simon Huth können das Niveau halten, für die meisten Hobbyspieler hat sich das Thema "Störspiel" aber mit dem neuen Ball mehr oder minder erledigt.
Was noch geht ist so ein Spiel wie es die Grand Final Finalisten He praktiziert mit dem simplen Feint. Auch in den mittleren Klassen haben die Akteure mit so einer Art System die stabilsten Bilanzen.
Hier ist der Vorteil, dass der Marerialspieler jetzt ebenfalls weniger schnittempfindlich ist.
Das Video auf mytt ist natürlich auch "populistisch" angelegt. Man lädt einen Händler ein, der sich sehr sachlich äußert, aber alleine schon aufgrund seiner Präsenz am Markt nicht "alles" sagen kann und dann den üblichen "Materialtrottel", der von Rotationsphysik nicht die leiseste Ahnung hat. Der Seppes hat sich da schon gut aus der Affäre gezogen.
Aber das Thema hat ja letztens schon Nelson in der TT behandelt. Sein Kommentar zu Plastik und Abwehr fasst es da eigentlich schon gut zusammen.
Meine Meinung bleibt:
Der Schnitt ist mehr oder minder aus dem Sport als entscheidender Faktor raus und Materialspiel ist im Grunde tot. Für die Aktiven geht es um Schadensbegrenzung. Rotationsarmes Störspiel am Tisch geht noch, trickreiches Störspiel nach klassischem Muster ist tot.
Ehemalige "Matetialkönige" wie Schönknecht, Kautz, Gester oder Malmwieck brechen in ihren Bilanzen massivst ein. Auf Turnieren oder Bzm, Regionalmeisterschaften/-ranglisten oder Seniorenmeisterschaften geht s
die Teilnahmequote von Störspielern gegen Null.
Die Diskussion ist also im Grunde überflüssig.
Geändert von Noppenzar (24.12.2018 um 12:41 Uhr)
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