Zitat:
Zitat von Chrix
Beim TS soll der Schläger im Idealfall einer Ebene folgen. Man könnte quasi ein Lineal an den Schlag legen, und die Ausrichtung des Schlägerblatts wäre immer entlang des Lineals, ...
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Also idealerweise ist der Schlag nicht gerade sondern möglichst gekrümmt. Also etwas mehr Andruck am Anfang, und zum Ende der Bewegung (der Kontaktphase) wird das Schlägerblatt dann mehr geschlossen und gleichzeitig aber auch der ganze Schläger auf einer gekrümmten Bahn bewegt.
Das hat mehrere Vorteile: 1. schnellere Überwindung des Gleit-Haftreibungsüberganges, also satterer Ballkontakt und weniger Durchrutschen 2. längere Kontaktphase, 3. etwas "liften", d.h. in der Kontaktphase kommt der Ball etwas höher damit günstigerer Winkel über das Netz. Die Kontaktphase dürfte im Bereich von paar mm bis cm liegen. Der Effekt ist also gering, aber doch spürbar.
Die genaue Krümmung ist sogar essenziell für Tischtennis, da man dadurch die Dauer der Kontaktphase steuert. Die sollte z.B. für maximale Spinentwicklung so sein, dass Orthogonal- und Tangentialteil sich genau decken, die Belagscherung also abgeschlossen wird und die gespeicherte Energie in Rotation abgegeben werden konnte.