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Alt 30.07.2004, 23:02
Benutzerbild von martinspin
martinspin martinspin ist offline
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Foren-Stammgast 3000
 
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: RH-TS mit oder ohne Rumpfdrehung und Gewichtsverlagerung?

Hallo zusammen

Zitat:
Zitat von chr.flader
@martinspin, ich vermisse bei deiner Auflistung den Ansatzpunkt des Schlages. Von wo holst du aus? Die Zweite Frage ist dann, wie viel ist in dem ankommenden Ball drinnen?!
Mir geht's im Moment überhaupt nicht um die Ausführung eines Schlags. Mir wäre wichtig von euch zu erfahren, was ihr bezüglich der physikalischen Parameter meint zum Topspin auf viel US.

1. Kann der wirklich mit stark geschlossenem Schlägerblatt gezogen werden?
2. Wenn ja, vemute ich, dass die Bewegungsebene steiler sein muss?
3. Was spielt die Beschleunigung für eine Rolle?

In diesem Threat diskutieren alle immer wieder darüber, mit welcher Technik der RH-TS konkret ausgeführt werden soll, muss oder könnte.

Um die technischen Fragen zu beantworten, müssen doch erst einmal die physikalische Gesichtspunkte geklärt werden und die technischen Möglichkeiten liessen sich dann davon ableiten.

Ein Beispiel möge meinen Ansatz verdeutlichen:

These 1: Der starke US-Ball kann bei entsprechend grosser Beschleunigung mit einem eher geschlossenen Schlägerblatt gezogen werden. Bei entsprechender Bewegungseben nach vorne-oben ergibt das einen Ball mit viel Rotation und noch mehr Tempo.

These 2: Der starke US-Ball kann mit einem wenig geschlossenen Schlägerblatt und mit viel Beschleunigung gezogen werden. Bei entsprechender Bewegungsebene nach vorne-oben ergibt das einen Ball mit viel Tempo und noch mehr Rotation.

These 3: Der starke US-Ball kann bei mittlere Beschleunigung mit einem eher geschlossenen Schlägerblatt gezogen werden, sofern die Bewegungseben steil nach oben verläuft. Das ergibt einen eher langsamen und sehr rotationsarmen TS.

These 4: Der starke US-Ball kann bei mittlere Beschleunigung mit einem wenig geschlossenen Schlägerblatt gezogen werden, sofern die Bewegungseben steil nach oben verläuft. Das ergibt einen rotationsärmeren und noch langsameren TS.

Diese These sagen noch nichts darüber aus, wie diese vier Variationen auf einen US-Ball technisch ausfeführt werden können. Aus meiner Sicht wäre das ein nächster Schritt.

Gruss
martinspin
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