Zitat:
Zitat von Armendariz
Empathie leistet man sich dann mal mehr, mal weniger, je nachdem ob's einen selbst betrifft.
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Du hast natürlich Recht, dass die Rechte von Minderheiten geschützt werden sollten, wenn die Zugehörigkeit zu einer betroffenen Gruppe Nachteile mit sich bringt, bzw. Ungerechtigkeiten diesbezüglich existieren. Der Kampf für gleichberechtigung von Frauen war richtig und wichtig, ebenso der Kampf gegen Rassismus. Der kampf für grundlegende Rechte anderer Minderheiten ganz sicher auch, allerdings darf man den Bogen nicht überspannen und sollte aufpassen, dass man sich nicht verrennt.
Man kann heute noch darüber diskutieren, wie man die Unterschiede bei den Gehältern von Frauen und Männern verringern kann. Emanzipation aber über Sprache in Form von *Innen und Gender-X erreichen zu wollen ist hingegen hirnrissig.
Die Einordnung von Neugeborenen in das Schema Männlich-Weiblich über Operationen abzuschaffen ist selbstverständlich richtig, da reicht die Empathie bei den allermeisten wohl auch aus. Dass dann aber irendwann auch ein Mann, der für sein Leben gern Stöckelschuhe trägt sein Geschlecht selbst wählen und die seiner Gruppe entsprechende Toilette unter den 43 verschieden beschrifteten aufsuchen kann hat weniger mit Empathie, sondern mehr mit Idiotie zu tun.
Wer vehement für solche "Verbesserungen" kämpft, der hat keine echten Probleme. Eine Gesellschaft, die sich dauerhaft um solche kümmert, wird hingegen genau diese echten Probleme bekommen, weil die wirklichen Themen vergessen wurden.