Zitat:
Zitat von Julius K.
Wie gesagt: Du machst dir die Sache deutlich zu einfach.
1. ist in den Formeln (I.2) und (I.3) mitnichten eine Beschleunigung enthalten. Die "Integrale" (die in diesem Zusammenhang zumindest irreführend, wenn nicht falsch sind) werden nicht vollständig dargestellt. Es wird jeweils nur der konstante Rest des Integrals gezeigt. Das Vollständige Integral von (I.2) ist mit A der Stammfunktion der Beschleunigung a
[Integral] K(t) dt = m [Integral] a(t) dt = [mA(t)] + mv
Beim summanden [mA(t)] müssen hier noch untere und obere Integralgrenze eingesetzt werden. Da in der Gleichung vorausgesetzt wird, dass er für alle Zeitintervalle null ergeben ist, gilt die Formel nur, wenn die Beschleunigung a = 0 ist.
Analog die Herangehensweise bei Gleichung (I.3).
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pibach schreibt zwar des öfteren physikalischen Unsinn, hier aber liegst Du falsch.
Der Kraftstoss auf der linken Seite beschleunigt den Ball von der Anfangsgeschwindigkeit null auf die Endgeschwindigkeit v. Hierbeit ist es völlig irrelevant was genau während des Kontakts mit dem Schläger passiert. Und wenn Du mathematisch mit den Integrationsgrenzen argumentierst, dann steht auf der rechten Seite eben genau mA(t)-mA(0)=mv(t)-mv(0)=mv(t)=mv
Einfach ausgedrückt heisst das, dass der Kraftstoss (=mittlere Kraft über die Wirkungszeit t) den linearen Impuls des Balles um mv ändert.
Analog gilt es für die Rotation.
Von was für äusseren Kräften Sprichst Du? Es wirken beim Schlag nur innere Kräfte. Die Erdanziehung kann man hier vernachlässigen, und ich gehe auch nicht davon aus, dass ein Luftzug während des Schlags auf den Ball einwirkt.