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AW: Schiedsrichterskandal in der TTBL!?
Also liebe Mädels, jetzt bleibt mal alle ganz cremig:
Der Igel hat nicht ganz unrecht, kann sich auch festlegen wie er will
aber am Ende muss man mit dem Arbeiten, was man hat.
Das soll nicht heißen, dass der Schiedsrichter unersetzbar wäre
oder der Schiedsrichter mit einer drakonischen Strafe zu belegen ist.
Es ist ein wenig schwieriger, weil es einerseits von uns allen zu komplex gemacht wird,
andererseits ist die Aufschlagregel schon äußerst exakt.
Mir wird nicht ganz klar, warum nicht der Weg zurück zu einer gelockerten Aufschlagregel beschritten wird.
Das muss ja kein Weg sein, der der Entwicklung des Sports entgegen steht.
Es scheint mir, dass wir in einem unauflösbaren Widerspruch stecken.
Der ist aber nicht gerade unnatürlich bei genauerem Betrachten:
1.) Es wird immer Spieler geben, die Grenzen ausloten und falsche Aufschläge in Kauf nehmen,
wenn sie nicht abgezählt werden.
2.) Es wird immer Schiedsrichter geben, deren Auge träger ist als das eines anderen
oder der Schiri hat keinen Nerv auf die Atmosphäre, die folgt,
wenn ein Aufschlag abgezählt wird.
3.) Je exakter die Regeln werden, desto schwieriger wird die Subsumtion.
Je abstrakter die Regeln werden, desto mehr Ermessensspielraum wird es geben.
Wie soll uns das alles weiter bringen?
Nach meiner Ansicht gilt es einen Akzent zu setzen, frei von der Argumentationslinie,
ob es einem unbeteiligten Betrachter verständlich wird oder nicht,
was gerade an der Platte passiert.
Wir müssen keine Angst haben, dass sich keine schönen Ballwechsel mehr ergeben und deswegen weniger Zuschauer kommen.
Was den Zuwachs an Zuschaueranzahlen betrifft sind bis jetzt ohnehin genügend Maßnahmen eher destruktiver Natur gewesen oder schlichtweg von anderweitigen Interessen geprägt gewesen.
Ich würde die Aufschlagregel lockern. Dann wird es einfacher und ruhiger.
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