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AW: Serviceannahme Vorhand Kurznoppe
Hallo @Rückhandmonster,
dein Einwand mit der Spielklasse triffts auf den Punkt. In meiner Spielklasse tummeln sich Spieler v. ca. 1300 bis über 2000 TTR. Da kannst du dir so ungefähr vorstellen, was da auf einen so zukommt ! Bin selber ein sehr erfahrener Spieler (> 1400 TTR) u. hab bei meinen letzten Turnieren Leute mit > 1700 TTR ausgeschaltet. Die Achillesferse meines Spiels ist allerdings, wie erwähnt, das kurze, schnittige US-Service (insbesondere Reverse-Pendulum), das sowieso nur sehr gute Spieler beherrschen, in die kurze, rechte VH (knapp hinterm Netz, nahe der weißen Linie), wo es unmöglich ist, mit der RH/LN hinzukommen. Funktioniert die Annahme mit VH so halbwegs, tun sich auch Spieler auf hohem Niveau gegen mein Spiel extrem schwer, sobald die LN ins Spiel kommt. Schläger drehen fürs Service ist auch in diesem Fall kontraproduktiv, da man ja sowieso gezwungen ist, den Schwerpunkt nach re. zu verschieben u. ein tatsächlicher Gegner (kein Jausengegner !!) diese Schwäche sofort f. einen Treibball in die linke Ecke nützen kann. Am kommenden Do. hab ich das "Vergnügen" gegen einen Top-Legionär (~ 2100 TTR) zu spielen. Das letzte Mal im Herbst hab ich ihm bei jedem Satz 8 Punkte abgeknöpft (war bei jedem Satz vorne), mit seinem gefinkelten Service hat er dann das Match gemacht, sonst wärs nicht so lustig f. ihn ausgegangen !!
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