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AW: Robopong 3050xl
Es ging doch um die Frage, ob/warum eine Vielzahl von Übungen erforderlich ist/sein kann.
Mein Beispiel zeigt, daß man, wenn man das komplexe tt in seinen Einzelteilen analysiert und zerlegt und möglichst eng alle Spielmöglichkeiten abdecken will, eine enorme Menge an Sequenzen aufbauen muß. Diese Sequenzen abzuspielen, ist meine Methode mit dem Robo hauptsächlich zu trainieren.
Natürlich nutze ich daneben auch sonstige mehr oder weniger fordernde Ballfolgen, was im Gegensatz zu meiner eigentlichen Trainingsarbeit viel Spaß macht.
Nebenbei beabsichtigte ich mit diesem Beitrag, weil vielleicht nicht alle Interessierte z.B. Kaufinteressierte die Vorgehensweise bei dem Präzisions-Modus kennen, dies an einem praktischen kleinen Beispiel aufzuzeigen.
Der Trainingseffekt meiner Methode ist jedenfalls - auch bei diesem kleinen Beispiel - deutlich und sofort zu spüren. Die Bearbeitung eines US z.B. von links, rechts oder kombimniert bei 15 % bis 90 % ist doch gravierend und immer wieder übenswert: man verinnerlicht auch kleinere Veränderungen der Ballqualität und paßt sein Rückschlagverhalten langsam intuitiv an.
Du mußt Dir vorstellen, daß Du - sobald die Aufbauarbeit über alle Schlagarten und qualitative Veränderungen erledigt sind - den gesamten theoretisch möglichen Ballverkehr im Grundsätzlichen abgebildet hast und ihn jederzeit abrufen kannst. Ich möchte diese Methodik die perfektionistische RoBo-Methode nennen. Die technischen Voraussetzungen dazu bietet der 3050. Ich kann nicht beurteilen, welche anderen Geräte dazu in der Lage sind.
Wenn man sich bereits die Grundtechniken in dieser Breite anderweitig erworben hat z.B. über jahrzehntelange Spielerfahrung, Trainierbetreuung oder Balleimer-Training kann man mit dieser Methodik beginnend über eine systematische Erarbeitung auch auf der Basis der Zufallsmethodik seine Übungen erarbeiten.
Natürlich - das hängt m.E. vom Interesse, Durchhaltevermögen und vor allem von der verfügbaren Zeit ab - wird man in den meisten Fällen - ich nenne es - nach der praktikablen Methode trainieren. D.h. für mich nach Bedarf/Priorität und vor allem mehr oder weniger fallweise. Man bleibt entweder mehr oder weniger bei den fest programmierten Übungen hängen und variiert ggf. oder man baut sich kluge Sequenzen zusammen. Das ist natürlich auch o.k. und zielführend.
Mir persönlich liegt eben der systematische Ansatz und der Reiz, so etwas aufzubauen und zu Ende zu führen. Ich erhoffe natürlich, daß ich damit die sicherste und variabelste Basis habe, mit der ich nach Bereinigung der handwerklichen Mängel/Schwächen in der ganzen Breite auch das höhere Niveau besser/leichter meistern kann.
Jetzt bin ich so motiviert, daß ich meinem aktuell bearbeiteten Sektor "Unterschnitt" einige Sequenzen mit der Abfolge von unterschnittlichen Schnitten bei abwechselnden Rechts-/Linksfolgen hinzufügen werde.
Geändert von Hansi Blocker (01.02.2019 um 14:34 Uhr)
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