Danke für deine Erfahrungen!
Ich denke ein großes Problem ist, dass Kinder in jungem Alter eher Fußball spielen (was alles in allem in der Breite doch eher eine grobmotorische Angelegenheit ist), mittlerweile allgemein mehr drinnen sind (Stichwort "Digitalisierung"

) und im Tischtennis häufig da anfangen, wo die Pubertät oder die Wachstumsschübe nicht mehr weit sind. Besonders, wenn man in der Zeit die Technik neu lernen muss, kann das sehr frustrierend sein. Klassisch tritt da auch das Problem mit dem viel zu hohen Stand auf.
Dass die Präsentation von TT insgesamt eher "uncool" ist, untergräbt dann auch oft die Motivation. Ich hab mich zu meiner Jugendzeit selten so unwohl gefühlt wie beim Punktspiel, bei dem man Samstagmittag zwei Boxen in ner riesigen Dreifachturnhalle aufgebaut hat, und dann 4 junge Spieler plus Betreuer sich auf Zähltisch, Bank und Boxen verteilt haben.
Auf dem Fußballplatz neben der Halle ist dagegen immer was los.
Gerade ein Problem, das kleinere Vereine haben, die am WE spielen. In dem Aspekt sind die Jugendspiele unter der Woche doch ein Stück attraktiver, weil die Halle da wenigstens nicht komplett still ist.