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AW: Robopong 3050xl
In der Zielrichtung sind wir uns einig: Verbesserungen, Fit-Halten und Spaß beim Robo-Training haben. Jeder Nutzer eines Robo hat dazu seine Trainings-Methodik, sei sie nun richtig oder kontraproduktiv.
Deine beispielhaft geschilderte Robo-Trainingsmethode fördert m.E. vor allem die Koordination, die Reaktions-/Antizipationsfähigkeit, die Sicherheit bei Sequenzen und ist abwechslungreif. Sie wirkt sich bestimmt in Leistungssteigerungen aus.
Ich nutze natürlich auch diese Methodik z.B. beim Einspielen und im letzten Drittel meiner Trainingseinheit. Mein aktueller Schwerpunkt ist wie geschildert ausschließlich die Schlagart, die ich unverändert mit kleinen Veränderungen in der ganzen Breite und Schwierigkeit durchspiele. Dazu benötige ich natürlich viele Sequenzen mit z.B. jeweils 10 gleichbleibenden Qualitäten. Ich erwarte und habe den Eindruck, daß mir das gelingen wird, letztlich eine extrem hohes Allround- Niveau zu erzielen, das allerdings z.B. durch weiteres Beinarbeitstraining und Mentaltraining ergänzt werden muß. Dazu verhelfen die von Dir angezeigte Trainingsmethode und die Spielpraxis. Zugegeben die Erarbeitung und das mechanische Abarbeiten der Sequenzen ist harte Arbeit, die man nur erledigen kann, wenn man sich die Zeit dazu nehmen kann. Es muß allerdings auch Spaß machen.
Ich erwähne dies vor allem auch deshalb, damit die Kaufinteressenten sich bewußt entscheiden, ob sie sich mit einem vorwiegend bedienungsfreundlichen Robo mit einem fordernden Streukreis begnügen oder einen Robo bevorzugen, der vorwiegend für einen analytischen Weg ausgelegt ist. Ich denke, alle höher qualifizierten Robos können bereits vieles dazu leisten, doch es bleibt uns Nutzern letztlich überlassen, herauszufinden, ob es für unsere Bedürfnisse passt. Man kann sich mangels Einschätzung dessen, was der Robo für mich speziell leistet, nicht mit Sicherheit entscheiden. Im schlimmsten Fall schlummert dann das gute Stück in der Kellerecke.
Ich empfehle deshalb den Herstellern - wie auch bei den Belägen gehandhabt - die Prioritäten Ihrer Geräte neben Angaben zur jeweiligen Handlichkeit an den Anforderungen, die das TT-Spiel verlangt z.B. Beinarbeit, Koordination, Schnittspanne, Routine-Sequenzen, Aufschlag-Varianten herauszustellen/zu bewerten und nicht nur die technischen Daten z.B. Ballfrequenz oder Ballanzahl anzuzeigen. Ich denke unsere tt-spielenden Marketing-Spezialisten haben da noch eine nette Aufgabe vor sich.
Geändert von Hansi Blocker (01.02.2019 um 14:35 Uhr)
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