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AW: Mal wieder: Verdeckter Aufschlag
Nun es gibt immer "Probleme". Die Frage ist, was bezweckt werden soll und dann wird eine Entscheidung getroffen, die dann wiederrum zu "Problemen" führt (Lotterie).
Für manch einen Spieler ist es mit Sicherheit schwieriger einen guten Aufschlag zu lesen.
Es würden sogar ungleich mehrere Spieler Probleme bekommen,
einen verdeckten Aufschlag zu lesen, rein aus der zeitlichen Betrachtung heraus.
Wenn ein Spieler, dass Verdecken der Aufgabe nicht kennt,
dann muss er sich daran erst einmal gewöhnen.
Noch ist das Verdecken jedoch nicht lange verboten und der Umstand,
dass dies häufiger noch vorkommt, trägt das Seinige dazu bei,
dass man das Verbot derzeit noch aufheben könnte.
Timo Boll und dessen Fähigkeit den Druckstempel GENAUER zu sehen ist ein Argument, das,
nun ja, wie soll ich es sagen; Timo ist einer von nicht all zu vielen.
Es ist zudem auch nicht so, als ob es nicht weitere Techniken gäbe,
die Rotation zu erkennen.
Der zeitlich betrachtet längere Teil des Aufschlags ist ab dem 1. Auftreffen des Balles
auf dem Schlägerblatt bis zum Rückschlag.
Es gibt ausreichend Spieler, man verzeihe mir bitte diese Bemerkung,
die ihr Auge diesbetreffend nicht trainieren.
Den Fokus nur auf den Gegner zu richten ist zu wenig, wenn man tatsächlich das Interesse hat einen guten Rückschlag spielen zu wollen.
Das ist auch das, was Hoffnung machen kann. Explizit:
Die Lösung steckt in einem selber.
Ich möchte meine Argumentation mit einem Beispiel untermauern:
Ein ehemaliger Spieler, der im Westdeutschen-Tischtennis-Verband relativ bekannt war
für seine rotationsreichen und verdeckten Aufschläge, hat es in den Neunzigern bis zur Oberliga geschafft. Der Großteil seines Erfolges beruhte auf den Aufschlägen.
Das ist dann auch bis zu einem Verein durchgedrungen, der in der Regionalliga
meist ganz vorne stand. Da hat er dann drei, vier Spiele gemacht und das war es.
Zuvor hatte der Spieler in sämtlichen Saisons nur äußerst wenige Spiele verloren.
Tja, ich will nicht sagen, dass ich es gänzlich beurteilen kann, jedoch glaube ich daran,
dass das Verdecken von Aufschlägen am Ende auch ein Plus werden kann.
Mittlerweile könnten wir alle im Übrigen von der "Schwarmintelligenz" profitieren.
Es gibt derart viele gute Tipps und wenn man dazu noch ein wenig über den Tellerrand
hinaus schaut, dann fndet man nicht all zu problematisch Techniken,
Aufschläge zu lesen und das eigene Auge zu trainieren.
Bei der 16cm.-Regel wird es natürlich schwer. Da darf sich keiner wundern,
wenn ihm dann Ähnliches widerfährt (Aufschlag aus der Hand).
Ist ja auch im Regelfall ungeschriebenes Gesetz in bestimmten Klassen.
Ich setz mich auch am Tisch und weiß, dass die Aufschläge teils regelwidrig sind.
Ich zähle die dann schlichtweg bei niemandem ab. Das ist dann noch irgendwie fair,
auch wenn ich mir dafür Kritik gefallen lassen muss.
Geändert von tripplem (17.02.2019 um 00:22 Uhr)
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