Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Da hast Du nicht unrecht.
Doch sollte man einen entscheidenden Vorteil nicht vergessen. Die Platzhirsche können nicht mehr mit fadenscheinigen Argumenten den Nachwuchs in den unteren Mannschaften versauern lassen.
Um das zu verhindern würde natürlich der QTTR reichen.
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Das war im WTTV anders. Da gab es schon Jahre bis Jahrzehnte das "System Almesberger", wo entsprechend vom Staffelleiter anhand der "Plus-Minus" Differenz sehr schnell umgestellt wurde.
Innerhalb von zwei Paarkreuzen gab es eine "kann" und eine "Muss" Zahl.
Hat jemand oben 5:17 gespielt und jemand in der Mitte 14:8, dann müsste umgestellt werden. Ligenübergreifend hat man dann z. B. Verbandsliga unten wie Bezirksliga oben gewertet und auch da passte es ganz gut.
Der entscheidende Punkt ist natürlich, dass sich der Staffelleiter jetzt viel viel weniger Arbeit machen muss.
"Fairer" ist das TTR System auch nicht.
Für die Vereine hat es, da gebe ich dir recht, allerdings den Vorteil, dass langwierige Diskussionen entfallen.
Bezüglich Jugendlicher habe ich es immer so erlebt, dass diese oft sogar bevorzugt wurden, weil die Vereine sie unbedingt halten wollen.
Ich habe das selbst mal so erlebt. Der Verein hatte drei richtig gute Jugendliche und sie wollten aufsteigen. Ich habe freiwillig unten gespielt, weil man die drei fördern wollte. Im Endeffekt ist man dadurch dann nicht aufgestiegen, weil für "oben" (noch) keiner gut genug war. Im Jahr darauf ist man dann aufgestiegen und könnte die Jungs alle halten.
Es mag andere Vereine geben, die das anders handhaben, aber in der Regel habe ich es so erlebt, wie beschrieben.
Und ein guter Jugendspieler hat sich noch immer durchgesetzt. Ausser dem hatten die so viele Angebote von anderen Vereinen, dass sie immer die gewünschte Klasse spielen könnten.
Der TTR macht es natürlich einfacher, keine Frage.
Und mit der Doppelspielberechtigung für zwei Vereine hat sich da sowieso viel entkrampft. Hier kann er Jugend spielen, dort Herren. Bei den Senioren ja genauso.