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Alt 05.08.2004, 18:36
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martinspin martinspin ist offline
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: RH-TS mit oder ohne Rumpfdrehung und Gewichtsverlagerung?

Hallo Bow

Zitat:
Zitat von Bow
Auch finde ich die "statische" Hüfte von Elke nicht verkehrt, den Hub macht sie mit den Knien wett und nimmt die Stabilität für den Schlag aus der Hüfte. Was nützen geschmeidige Bewegungen, wenn die Stabilität nicht da ist?
Gut, dass die Diskussion wieder mehr in Richtung Sachlichkeit geht!

Bei der RH geht's im Gegensatz zur VH seltsameweise immer um Stabilität. Bei der VH ist Hüftdrehung und Gewichtsverlagerung angesagt und bei der RH soll das eher verkehrt sein. Das kann doch wohl nicht sein?

Ich sehe auch noch einen weiteren Faktor, warum die Ganzkörperbewegung bei der RH reduziert ist: Frischkleben!

Ist doch wunderbar, wie mit dem katapultreichen Spiel mit den frischgeklebten Belägen die RH so quasi fast aus dem Handgelenk gespielt werden kann.

Nur mal so eine Bemerkung zum Anfängertraining in China. Wie mir gesagt wurde, spielen die Kinder ohne Ausnahme die ersten paar Jahre mit NA-Belägen. Das hat verschiedene Vorteile. Einer davon ist, dass die Bewegung mit der kurzen Noppe wirklich mit ganzem Körpereinsatz gespielt werden muss. Die Gefahr beim Frischkleben besteht darin, dass die Schlagbewegungen nicht mehr ganzheitlich ausgeführt werden und durch simple Unterarm- und Handbewegung ersetzt wird.

Für mich ist Kreanga in Sachen RH-TS aus der Halbdistanz absolut das Grösste, was ich je gesehen habe. Wie er es schafft, trotzdem rechtzeitig zum nächsten Schlag auszuholen bleibt einigen wahrscheinlich unerklärbar. Die Ganzkörperbewegung mit den Faktoren Anspannung und Entspannung führt dazu, dass sich der Körper auch schnell wieder in die Neutralstellung bewegt. Erst richtige Anspannung führt zur schnellen Entspannung und das ist ein ständiger Fluss zwischen diesen beiden Polen.

TT ist Bewegung, Bewegung ist Schwingung, Schwingung ist der natürliche Fluss von Anspannung und Entspannung und letztlich ist das der Flow, wonach alle (unbewusst) streben. Nichts darf den Fluss unterbrechen und erst dann ist die Bewegung vollkommen.

Gruss
Martin
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