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Zitat von Armendariz
Wie gesagt, beim Tennis geht man nach jedem Ball zum Handtuch, beim American Football gibts auch zwischen den Spielzügen 30 (?) Sekunden Zeit.
Viel wichtiger als das Beiwerk wäre die Show drumrum, aber da TT von verbiesterten alten weißen Männern gemanaged wird, wird es wohl international weiter bei Century-Fox-Musik zur Siegerehrung bleiben, und die Zuschauer auch weiterhin als kassenfüllendes Vieh gesehen.
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Die " verbiesterten, alten weißen Männer" sorgen aber seit 50 Jahren dafür, dass in einer absoluten medialen Randsportart die Topspieler allesamt Millionäre sind und die zweite und dritte Garde zumindest als Vollprofi seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Darüber hinaus sind internationale Veranstaltungen in Deutschland mehr als gut besucht und im Stream der ITTF kann man fast jedes Turnier per Stream verfolgen.
Woher kommt dieser Hass gegen alles Etablierte/Konservative. Tischtennisspieler sind, du magst es kaum glauben, eher weniger kiffende, Hüte tragende Sozialarbeiter und Hipster, sondern eher "stinklangweilige" Familienvater aus der Mittelschicht. Und die wollen einfach nur möglichst viel TT sehen. Nicht mehr nicht weniger. Man kann über viele Sachen diskutieren, z. B. warum sie keinen ordentlichen Stream hinbekommen, aber wenn man es mal nüchtern betrachtet, dann hat nicht eine Regeländerung oder irgendein Versuch mit den Medien auch nur das kleinste bisschen gebracht.
Fussball erdrückt seit Jahren alles und auch da haben "alte Weisse Männer" das Geschäft groß gemacht. "Reformer" wie Klinsmann oder Bierhoff mit ihrem künstlichem Getue bringen die Leute gegen sich auf, nicht Rummenigge oder Watzke.
Und Football als Vorbild? Extrem gesundheitsgefährdend, völlig verlogen und pseudomoralistisch. Die Spieler sind gut bezahlte Leibeigene, ein Spiel wird künstlich ewig in die Länge gezogen, nur um noch mehr Werbung zu platzieren.
Im TT sollte man bemüht sein, bei abnehmender Aktivenzahl, das System so lange wie möglich irgendwie beizubehalten. Noch können Spieler wie Ort, Duda oder Walther sich zumindest eine Zeit lang als Profi ausprobieren . Jeder Judoja, Schwimmer oder Ruderer wird da ob der finanziellen Möglichkeiten grün vor Neid. Selbst ein Handballer wie Gensheimer dürfte nicht an die Gesamteinkünfte eines Boll oder Ovtcharov rankommen.
Da haben die "alten weissen Männet" wohl nicht ganz soviel verkehrt gemacht. Die sind mir weit lieber als "die Frau mit der Raute" oder irgendwelche Hipster und "Aktivisten". Letztere zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwar alles "besser" machen wollen, aber im Grunde gar kein Konzept haben.