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Alt 06.03.2019, 16:16
Chris Kratzenstein Chris Kratzenstein ist offline
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Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Die Erziehung durch die Frau ist doch aber die historische Rollenverteilung, bei reicheren Familien noch verstärkt durch eine Kinderdame. In der jüngeren Vergangenheit ist doch das Gegenteil zu beobachten, nämlich dass sich Mann und Frau verstärkt die Erziehung teilen oder die Rollenverteilung teilweise oder sogar komplett umkehren.

Eigentlich müsste doch durch die jüngere Einmischung / Verpflichtung des Mannes in die Erziehung das "Sozialbild" der Jungs im Vergleich zu früher komplett verschoben worden sein. Hin zu einem ausgeglichenerem "Sozialbild".
Ich glaube was der zar hier meint ist die immer mehr wachsende Anteil der Alleinerziehenden. Und dies sind nunmal tatsächliche mehr Frauen als Männer. Dort fehlt, seiner Meinung nach, der Mann bei der Erziehung. Und hier gibt es tatsächlich entsprechende wissenschaftliche Ausarbeitungen, die darstellen, dass wohl besser beide Elternteile vorhanden sind.

Ob übrigens in der Erziehung früher die Frau mehr zu sagen hatte bezweifel ich doch stark. Sie hat sich mehr um die Kinder gekümmert und war wohl auch häufig mehr die Vertrauensperson der Kinder. Aber als Familienoberhaupt hat wohl, gerade in den patriarchalischen Familien, doch eher der Mann bestimmt in welche Richtugn die Erziehung ging.

Bei Alleinerziehenden kommt aber meist noch ein weiteres Problem mit dazu. Da man alleine dad Geld verdienen muss hat man meist wenig Zeit um sich noch um die Kinder zu kümmern. Da ist es egal ob Mann oder Frau. Macht aber tatsächlich nicht mehr so viel Unterschied zu den Doppelverdienern bei denen auch wenig Zeit vorhanden ist. Der Job ist heutzutage eben inzwischen sowohl Mann als auch Frau häufig wichtiger. Die Folge ist, dass die Erziehung leider, in die Schule abgegeben wird usw.

Das hat letztendlich aber wenig damit zu tun wer sich um die Erziehung kümmert. Für Kinder ist aber eben wichtig, dass sie einen Ansprechpartner haben. Egal ob Mann oder Frau. Empathie ist allerdings wichtig. Und da haben Männer, auch auf Grund dessen was immer noch von ihnen in der Gesellschaft erwartet wird (auch von vielen Frauen), meist eher einen Nachteil.
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Arroganz ist der Anfang der Niederlagen. Selbstbewußtsein jedoch der Anfang des Sieges. Wo ist die Grenze???