Zitat:
Zitat von Armendariz
Das ist richtig. Aber wie viele Oberärztinnen gibt es im Vergleich zu ihren männlichen Pendants?
https://www.praktischarzt.de/blog/frauenquote-aerzte/
Ähnlich sieht es mit Studierenden in der Geisteswissenschaft aus, aber die Lehrstühle und Professuren sind zum Großteil männlich.
Du hast Recht, dass es nicht schwarz-weiß ist, aber die Tendenzen sind erschreckend.
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Mädchen machen im Schnitt ein besseres Abi und bekommen durch den NC mehr Plätze.
NACH dem Studium arbeiten aber überdurchschnittlich viele Frauen entweder Teilzeit oder gar nicht, weil sie Kinder bekomnen odee wechseln in die Pharmazie oder Ähnliches.
Oberarzt und "Familie" passt oft nicht gerade gut zusammen.
Viele der Ärztinnen sind mit "Gutverdienern" verheiratet und müssen auch nicht voll arbeiten.
Ich sehe es ja bei meinem Hausarzt und beim Zahnarzt.
Zwei Praxisgemeinschaften. Ein Arzt, eine Ärztin.
Beim Hausarzt ist es so, dass er eine gerade Biogrfie hat und seit 20 Jahren Vollgas macht, sie hat, nach Kindererziehung erst mit etwa 40 wieder angefangen.
Beim Zahnarzt ähnlich. Er Vollgas, sie nach Geburt des Kindes 1-2 Tage pro Woche in der Praxis.
Bis zur Promotion/Facharzt laufen die Biografien etwa gleich. Wenn Heirat und Kinder kommen pausieren viele Frauen oder arbeiten nur noch sehr eingeschränkt.
Im WDR gab es dazu, wenn ich mich recht entsinne, auch mal einen Bericht zu. Der befasste sich hauptsächlich mit dem angeblichen Ärztemangel und führte als einen Punkt unter vielen aus, dass der überdurchschnittliche Anteil weiblicher Studenten die Lage zumindest noch verschärft.
Andere Gründe, wie bessere Bezahlung in der Pharmazie oder zuwenig Studienplätze wurden auch genannt, aber man kam halt auch auf den Punkt, dass der Faktor "Kinder kriegen " erheblich mit verantwortlich ist.
50 oder 60 Stunden pro Woche Arbeit ist halt mit Kind kaum machbar und wenn, dann gibt die Frau die Erziehung komplett ab und die die es sich leisten können entscheiden sich dafür oft nicht.
Anders sieht es bei Erzieherinnen und Lehrerinnen aus. Erstere müssen aus finanziellen Gründen oft mitarbeiten. Letztere sind im öffentlichen Dienst, wo die Arbeitszeiten sehr gut zu Kindergarten und Schule passen und man auch problemlos mit den Arbeitsstunden klarkommt.