Zitat:
Zitat von Armendariz
....starken Veränderungen von außen unterliegt, und die konkreten individuellen Interessen NICHT vorangelegt sind.
|
Das widerspricht aber allen Erfahrungen die zumindest ich in meinem Umfeld beobachten kann. Ich habe zwei Jungs zu hause und die sind sicherlich in gleichem Maße von außen beinflußt worden. Das Umfeld ist stabil und die Bezugspersonen nahezu identisch gewesen. Trotzdem haben sich beide in sehr vielen Dingen unterschiedlich entwickelt, was eben auch mit den individuellen Anlagen zu hat. Interessen entwickeln sich doch daraus, was einem leicht fällt. Wenn mir eine schlechte Koordination von Bewegungen in die Wiege gelegt wurde, ist es schwer bestimmte Sportarten zu machen, oder bestimmte Musikinstrumente zu spielen. Da kann mein Umfeld noch so sehr inspirieren, das wird nix, oder eben nur mit sehr viel Energieaufwand.
Und um beim Spielzeug zu bleiben...Hier würde ich den "Eigenfaktor" nicht ganz ausschließen...Wenn Papa seinen Jungs Spielzeug kauft, dann ist das eben auch ein ganz klein wenig "sein" Spielzeug

. Und meine Jungs haben dann halt eine Carrerabahn gekriegt und kein Pupppenhaus... Und da hatte ich mit Sicherheit kein Rollenklischee im Kopf und wollte bestimmt auch die Gleichberechtigung nicht einschränken.
Was das jetzt mit "stark" und "schwach" zu tun hat, erschließt sich mir nicht ganz. Meiner Meinung nach kam das ja mehr von den körperlichen Unterschieden der Geschlechter. Dass daraus Idioten stärker=besser machen, ist etwas das man ändern kann und muss. Aber deswegen gehen die Fakten nicht weg.
Noch heute werden im Sportunterricht die Noten nach unterschiedlichen "Leistungstabellen" für Jungs und Mädchen gemacht. Sollte man das auch "abschaffen"?