Einzelnen Beitrag anzeigen
  #408  
Alt 12.03.2019, 08:46
Snape Snape ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 4000
 
Registriert seit: 16.12.2008
Beiträge: 4.545
Snape kommt allgemein ganz gut an (Renommeepunkte mindestens +60)
AW: Deutsche Meisterschaften 2019 in Wetzlar

Zitat:
Zitat von Armendariz Beitrag anzeigen
Was ist denn für dich "alles tun"?
Einen Trainingszyklus wie Chinesen fahren oder sogar noch höher? In der Halle schlafen, Ernährung nur noch über abgezählte Kalorien, in Trainingspausen Gegneranalysen und TT-Theorie büffeln, alle Einnahmen in Trainer und Reisen zu Turnieren stecken, soziales Leben aufgeben zugunsten der vollen Konzentration...
Das wäre vielleicht das Maximum, was man tun kann. Also im Grunde sein Leben für die Profisportlerzeit für Tischtennis aufgeben. Dazu sind viele nicht bereit. Verständlich.

Zitat:
Zitat von Armendariz Beitrag anzeigen
Spitzensportler versuchen schon meistens, an ihre körperliche Grenze zu gehen (also Grenze im Sinne von "noch sinnvoll für schnellste Leistungssteigerung"). Aber selbst das schafft man nicht jeden Tag.
Soll man auch nicht, Stichwort Regeneration.

Zitat:
Zitat von AlexM Beitrag anzeigen
1. Damit wollte ich lediglich ausdrücken, dass ich es durchaus befremdlich finde, wenn ein Außenstehender (Amateur?) "gute Ratschläge" geben möchte. Falls es ein Fitnessproblem geben sollte, traue ich es der Spielerin und dem Trainerteam durchaus zu, dieses Defizit noch vor Dir erkannt zu haben.
Davon gehe ich auch aus. Die Frage ist, ob dann der Betreffende bereit ist, die erforderlichen Änderungen umzusetzen.
Bei Solja gehe ich anhand der Anatomie davon aus, dass eine gehörige Portion Gene für die Verteilung verantwortlich ist.

Zitat:
Zitat von AlexM Beitrag anzeigen
2. Die Diskussion über Kara war ebenfalls daneben. Jede(r) Sportler/in spielt eben das, was mental wie physisch für einen persönlich machbar ist.
Nein, er spielt das, was er mit dem für ihn noch akzeptablen Einsatz an Leistung erbringen kann. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass man beim Tischtennis keine finanziellen großen Sprünge machen kann, außer man gehört zu den 0,1% der Topspieler. Davon sind viele weit entfernt und würden es mit strammen Training vielleicht bis in die 2. BL schaffen - wenn sie bereit wären, entsprechend zu trainieren. Das sind einige nicht und spielen dann lieber mit wenig Training 2-3 Ligen tiefer. Nicht an ihrem Leistungslimit, aber völlig legitim und nachvollziehbar.
Mit Zitat antworten