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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Ich habe nicht behauptet, dass in der unterrichtsfreien Zeit kein Lehrer arbeitet. Aber sicher nicht durchgängig 8 Stunden am Tag.
Es geht mir aber darum, dass, im Verhältnis zur freien Wirtschaft, sich jemand als Lehrer, sofern er für den Job geeignet ist und das gerne macht, sich kaum kaputt arbeiten wird.
Für jüngere Lehrer sicher stressiger, für erfahrene sicher nicht mehr so.
Dass die keine 20-Stunden-Woche haben, darüber sind wir uns ja einig. Aber all inklusive sicher auch nicht mehr als 40. Das ist halt schwer zu erfassen, da sie viel Homeoffice machen und wie zählst du dann?
Der eine verbietet den Kindern ihn zu stören und zieht 4 Stunden durch, der Andere macht alle zwei Klausuren erstmal 10 Minuten Pause, wenn er korrigiert.
Der Eine liest viel wissenschaftliches Material, der Andere nur das Nötigste.
Der Eine legt sich über Jahre Mappen an mit Klausuren zur Auswahl und hat bei Mathe die Lösungsschablone gleich dahinter, der Andere macht sich richtig Mühe.
Der Eine reißt seinen Sportunterricht ab, der Andere richtet eibe TT-AG ein, wo er Spieler für den Verein werben kann.
Einer fliegt jedes Jahr nach England, um seine Sprache aufzufrischen, ein Anderer bleibt auf seinem Stand des Examens.
Ein Deutschlehrer liest auch privat viele Bücher und sucht auch mal neue Literatur, der Andere behandelt jedes Jahr dasselbe Buch.
Der Punkt mit identischen Arbeiten und Klausuren stimmt im Übrigen. Gerade bei Mathe oder ähnlichen Fächern sicher verbreiteter, als man denkt.
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