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Alt 14.03.2019, 11:04
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Idee AW: Zwölf Vereine inklusive TTC Ebner Ulm beantragen TTBL-Lizenz

Zitat:
Zitat von Peter Igel Beitrag anzeigen

Demnächst mach ich nen TV Igel Oyten auf und bewerb mich als dreizehnter Verein.
Ich dann an vier!
Das könntest Du ohne weiteres tun, nur hättest Du das Pech, keine Wildcard zu erhalten, weil die Bewerbungsfrist abgelaufen ist und alle zwölf Plätze vergeben sind, selbst wenn Deine Nummer eins Fan Zhendong hieße.

Die Chance besteht erst wieder zur Saison 2020/21 und auch dann dürfte es mit der Wildcard nichts werden, weil dann erst mal die zwölf Vereine berücksichtigt werden, die schon da sind bzw. die, die ggfs. aus der 2. Liga hoch wollen. Ein 13. Verein ist laut TTBL-Statuten nicht möglich. Dazu müsste es erst einen Grundsatzbeschluss zur Aufstockung der Liga geben.

Also müsstest Du wohl doch mit dem TV Igel Oyten und Spitzenspieler Fan Zhendong in der 3. Kreisklasse beginnen. Oder Dich in einen höherklassigen Verein einkaufen, der kurz vor dem Konkurs steht, und die Spielklasse übernehmen.

Das war schon eine einmalige, so schnell vermutlich nicht wiederkehrende Chance, die Ebner deshalb genau jetzt beim Schopf gepackt hat. Was daraus wird und ob es wirklich so etwas wie Nachhaltigkeit geben wird, muss sich zeigen. Sollte Ebner eines Tages doch die Lust verlieren, ist das neue Vereins-Konstrukt genau so schnell weg wie es entstanden ist. Aber was hat die Liga zu verlieren? Der TTBL Sport GmbH ist es im Zweifelsfall natürlich lieber, wenn jemand einsteigt, der Geld in die Hand nimmt und Visionen umsetzen will, als ein Verein wie Jülich, der es auf Marke billig macht und die Schießbude der Liga gibt, so dass die Spiele nur schwer vermarktbar sind.

Wenn man sich die Statements einschließlich Geiger (DTTB) genau durchliest, merkt man, dass schon einige Bedenken bestanden haben, die Ebner aber mit einem guten Auftritt in Fulda und einem schlüssigen Konzept zumindest fürs Erste weitgehend ausgeräumt hat. Nun ist es an ihm, das auch mit Leben zu erfüllen. Wir werden ja bald mehr erfahren, zum Beispiel welche Spieler kommen werden, in welcher Halle gespielt wird, mit welchen Zuschauerzahlen kalkuliert wird und wie das neue "Produkt" beworben und vermarktet wird. Ebner ist Vermarktungs-Profi, der wird es vermutlich sehr gezielt angehen.

Ob es auf Resonanz stößt im Großraum Ulm wird sich zeigen, zumal ja bereits ein etablierter und erfolgreicher Bundesligist in der Region vorhanden ist. Wie man hört, will Ebner, der als Besucher des Final Four im Januar in Neu-Ulm richtig "heiß gelaufen" ist, für sein Projekt neue Zielgruppen erschließen. Für mich ist der Ausgang der Story völlig offen - interessant ist das Projekt "TTC Ebner Ulm" allerdings allemal.

Gruß

Stephan
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