Zitat:
Zitat von *Ringostar*
So wie Du ihn im national/rechten Lager siehst, wird Noppe Dich auch nur im links/grünen Lager sehen.
Zugegeben seine Ansichten sind teilweise schon sehr national.
Bitte nicht falsch verstehen Snape aber deine Ansichten sind schon fest im
links/grünen Lager verfestigt.
Was ja auch vollkommen OK ist, in unserer "Demokratie" herrscht ja immer noch "Meinungsfreiheit"
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Ich bin der Meinung "soviel international wie möglich" aber "soviel national wie nötig".
"Soviel Regulierung wie nötig, aber so wenig wie möglich".
Bis etwa zum Jahr 2000 lief es doch in alle Richtungen gemäßigt ab. Auch die Mär mit den "nötigen" Reformen undxdas Bild von Deutschland als kranken Mann in Europa war, zumindest für Westdeutschland, völlig übertrieben.
Im Grunde arbeiten die Pareien und das Großkapital schon seitdem peu a peu daran die Gesellschaft nach amerikanischem Modell umzugestalten. Immer etwas Scheibchenweise, aber die jahrelange Indoktrinierung erst in Richtung Neoliberalismus und seit der zweiten Hälfte Merkel in Richtung linksgrünem Tugendterror findet fortlaufend statt.
Das ist mMn. auch der Grund, warum sich die Gesellschaft so gestaltet hat. Es ist ja auch kein nationales Phänomen. Das findet ja europaweit und sogar weltweit statt.
Und da ist einfach meine Überzeugung vielleicht mal einen Schritt zurück zu gehen und dann erst zwei Schritte nach vorne.
Die Auswirkungen der Politik wird man erst so richtig in 20 bis 30 Jahren spüren.
Das ganze Gebilde EU wird nur noch durch Finanztricks wie der Nullzinspolitik am Leben gehalten. Irgendwann kommt aber mal der große Knall.
Auch die extreme Ideologisierung mancher Themen bringt nichts, rein gesellschaftlich betrachtet.
Die Einzelpunkte, die mich stören habe ich in anderen Beiträgen zur Genüge dargelegt.
Ich kann die meisten Ostdeutschen sogar verstehen. Sie haben die Totalkapitalisierung der Arbeit Anfang der 90er schon durch und wissen auch was es heißt, wenn Kinder von Anfang an von politisch korrekten Erziehern und Lehrern indoktriniert sind.
Auch Presse und Fernsehen zollen der einheitlichen Linie der Parteien auch seit Jahren Tribut. Anja Reschke hat es ja in einem Interview zugegeben, dass man die Leute erziehen möchte. Und was soll man vom Spiegel halten?
Ehemals ein differenziert berichtendes Medium, heutzutage im Mainstream angekommen und nicht minder populistisch als die Bildzeitung. Dass das Manager-Magazin auch zum Konzern gehört sagt alles über diese einstmals linke Vorzeigepostille.
Viele lassen sich berieseln, aber immer mehr sagen sich auch: "Moment mal, stimmt das alles so?"
"Habe ich etwas vom Exportüberschuss?, wie hoch sind Miete und Strom?, sind das wirklich echte Flüchtlinge?"
"Ist das wirklich alternativlos?"
Und da bedarf es meiner Meinung nach dann auch der offenen Frage, ob nicht ein Schritt zurück und dann zwei gut überlegte Schritte vor, bei manchen Problemen die bessere Lösung sein kann.