Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Im Profibereich (Ab welcher Liga kann man eigentlich davon reden?) wird man auf Dauer um Einstufungen nach rein wirtschaftlichen Kriterien nicht herumkommen. Oder man senkt die Anforderungen ab.
Im Amateursport sollte man die Finger von Einstufungen lassen. Vor längerer Zeit wurde in meinem Landesverband eine neu gegründete Mannschaft direkt in die Verbandsliga eingestuft. Nur ein Gegner trat gegen sie an und sie wurde mit zwei gemachten Spielen Meister. In der Folge nutzten viele andere Vereine die Möglichkeit.
Wir haben dann vor einigen Jahren die Regel aus der WO gestrichen. Der sportliche Wettkampf sollte m.E. über allem stehen.
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Da stimme ich dir zu, aber es ist trotzdem eine Zäsur für den TT-Sport. In unserer Sportart ist es das erste Mal, das ein Verein mitspielen darf, wo das Konzept mMn. darauf ausgelegt ist durch Vermarktung Geld zu verdienen. Klappt das, dann könnte es auf Dauer weitere Investoren anziehen. Klappt das nicht, dann kann auch ganz schnell Ende des Projekts sein.
Alle anderen Modelle kamen bisher ja von Leuten aus unserem Sport. Egal ob Gstettner, Müller oder Bohle, es ist immer ein Bezug zum TT dagewesen. Nun kommt jemand, der, so liest es sich, versucht TT Eventmäßig aufzuziehen, aber mit dem Sport, bis auf sein Engagement bei Mytt, im Grunde nichts am Hut hat. Ungefähr so, als wenn Springer sich als Mehrheitseigner von Transfermarkt,de in der Bubdesliga einkaufen würde.
Für mich ist die große Frage, ob Ebner auch dabeibleibt, wenn sich das Projekt nicht rechnen sollte. Warum sollte jemand langfristig in eine Sportart Geld zubuttern, wo der Werbeeffekt kaum ausgeprägt ist, schon gar nicht für Fachmagazine, wie sie dieser Verlag publiziert und der Investor gar nicht aus dem Sport kommt?