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Alt 09.08.2004, 10:36
Shakehand Shakehand ist offline
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Shakehand ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Wechsel von C.O.R. Supersponge 1.8 auf C.O.R. Emotion 2.0 ???

Ich glaube nicht, dass die halbe bis 3/4-Bewegung dein Problem ist. Wer nah am Tisch spielt hat meistens gar nicht die Zeit für eine volle Bewegung, und wenn doch, dann kommt der TS eben als "volles Rohr" über die Platte. So schulmäßig läuft es eben nicht, wenn das Spiel sehr schnell ist, weswegen ja auch der klassische "ganze" TS mit seiner weiten Ausholbewegung zumindest in Tischnähe kaum noch spielbar ist.

Deshalb noch einmal: dein TS sollte auch dann kommen, wenn du ihn nur mit "halben" Bewegung spielst (auch wenn er dann natürlich nicht den "vollen Effet hat). Das geht mit dem Andro COR SS in 1,8 problemlos, wenn du die Bewegung
1. schnell machst
2. den Ball an seinem höchsten Punkt triffts
3. die Bewegung in diesem Fall parallel zu TS-Platte durchführst

Wenn dein Ball dann ins Netz geht, musst du die Bewegung schrittweise mehr in Richtung aufwärts verändern, versuchen, den Ball etwas voller zu treffen (= mehr Speed, aber weniger Effet, also eine flachere Flugkurve), bis die Länge stimmt.

Alternativ kannst du den TS weiter hinten (1,5 - 2m Abstand zur Platte) spielen. Dann hast du mehr Zeit für den "klassischen" TS, kannst also eine volle Bewegung machen, die im schon erwähnten 45-Grad-Modus ablaufen sollte (von unten nach schräg vorne). Über die Länge des Balles entscheidet auch hier nicht primär das Tempo des Belages, sondern die Geschwindigkeit der Armbewegung, die Frage, wie voll du den Ball triffst und natürlich, wie weit das Schlägerblatt offen bzw. geschlossen ist.

du solltest dir für dein Training als Ziel den "unmöglichen Ball" vornehmen. Also ein TS, den du nie spielst, weil du (!) ihn für unmöglich hälst. Schau dir von einem erfahrenen Spieler, dessen TS du bewunderst, die ideale Schlagtechnik an und versuche sie dann exakt zu kopieren (dafür musst du sehr genau beobachten). Natürlich klappt der "unmögliche Ball" erst einmal nicht, aber wenn du anschließend nachdenkst, dürftest du herausfinden, woran es hapert. Also korrigierst du deine Technik ganz bewusst so lange, bis der "unmögliche Ball" ganz plötzlich in deinen Bereich des Möglichen rückt.

Zweitens: Nehme dir vor, in den Traisningsspielen zu verlieren. Wenn du immer gewinnen willst, lernst du nichts dazu , weil du kein Risiko eingehen möchtest. Riskiere es, die nächsten 2 Monate auch gegen solche Leute zu verlieren, die du ansonsten sicher schlägst, um einen neuen Schalg/neue Technik in dein Wettkampf-Spiel zu integrieren und fest zu verankern. Das klappt leider erst nach einer gerwissen Zeit (deshalb verlierst du ja anfangs auch), aber nach einer gewissen Zeit hast du einen Evolutionssprung gemacht und du kehrst auf die Siegerstraße zurück. Dann kannst du auch gegen Leute gewinnen, die sonst dich sicher geschlagen haben.

Gruß
Shakehand
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