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AW: Anteil freies Spiel vs. Systemtraining
Hi all
Also Systemtraining ist gut, weil die Kids ja schliesslich was lernen wollen. Sie lieben auch den Wettkampf und fahren voll auf alle Arten von Turnieren ab. Wenn ich meine Gruppe mal einfach so frei spielen lasse, ist denen langweilig!. Einige Kids beenden das Training, weil sie unterfordert sind. Ganz wenige hören auf, weil sie überfordert sind. Der passende pädagogische Leitsatz lautet: Fördern durch Fordern! Das ist wie in einer Beziehung: Ein Partner, der alles akzeptiert, wird mit der Zeit langweilig. Der braucht einfach die Auseinandersetzung zwischen Kids und Trainer. Besser einer hört auf mit dem Training, als dass sie alle zu nerven beginnen.
System ist gut beim Training, freies Spiel können die ja zu Hause praktizieren.
Natürlich hängt das Ganze vom Alter der Spieler ab. Je jünger die sind, umso spielerischer muss das Training sein. Aber das Training ist immer noch geleitet und wird vom Trainier bestimmt.
Mir selbst bringt freies Spiel nur was, wenn ich für mich Klarheit habe, was ich damit erreichen will.
Übrigens, "Das freie Spiel" gibt es gar nicht". Wenn einer noch zu wenig kann, wird das freie Spiel zur Plage werden.
Wenn das Thema "Konter" aus verschiedenen Distanzen ist, macht es andererseits schon Sinn, die Kids auszuprobieren lassen. Jede Übung muss auch einen gewissen Spielraum haben für Variation, sonst wird es tatsächlich langweilig.
Fazit: Systemtraining ist gut, nur muss darauf geachtet werden, dass die Übungnen genügen Spielraum für das Individuum lassen.
Gruss
Martin
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