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Alt 10.08.2004, 11:23
Hurz67 Hurz67 ist offline
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AW: Mit was erzeugt man mehr spin?

Zitat:
Zitat von martinspin
Hi M.Kaste

1. Supination und Pronation sind Drehbewegungen des U-Arms mit Elle und Speiche. Du kannst die RH kaum ohne diese Drehung spielen, es sein denn, du spielst den Schlag mit einer reinen Vorwärtsbewegung durch Strecken des ganzen Arms.

2. Danke für den Hinweis, dass das Handgelenk ein "Eigelenk" ist. Der Begriff "Scharniergelenk" im Zusammenhang mit dem Handgelenk ist sicher nicht korrekt. Eigentlich meinte ich nur, dass bei der RH das Zurückklappen und Nachvorneklappen (max. 135°) viel mehr Bewegungsspielraum zulässt als die seitliche Bewegung der Hand (max 45°).

Gruss
Martin
Hallo Martin,

mal ein paar Kommentare dazu:

zu1. Ich würde auf jeden Fall davon ausgehen, das diese Bewegung bei einem praxisrelevantem RH TS eingesetzt wird und dies wird hierzu den höchsten Anteil haben, weil hier trotz kleinem Hub, die höchste Beschleunigug auftritt.
(Es ist klar, wir sprechen hier von einer 'perfekten' RH) Dies wird nur zu wenig und oft nur ausreichend von den Profis beherrscht, weil die Ungenauigkeiten (Stabilität des Schlages) den Ungeübten Spielern Probleme bereiten -> Verstellung des Schlägerblattes und Timingproblem, weil in dem kleinen Zeitfenster der Handgelenkbewegung, der Ball getroffen werden muss.

zu2. Wen ich Elle speicher nicht mitbetrachte ist das Handgelenk 'nahezu ein Scharniergelenk' deswegen brauche ich '1.' . Das Vor- und zurückklappen würde aber die Schlägerblattebene total verstellen. Es braucht ein hohes Mass an Timing und 'Auge' um mit einem Handgelenkklappen platziert zu spielen. Ist aus meiner Sicht für SPIN aber dan nicht relevant, da ich bei normaler Shakehandhaltung mit Handgelenkklappen nur Druck ausüben kann (weil der Ball nicht tangential getroffen wird.)

Für mich abschliessend würde ich sagen, in der recht synthetischen Frage des Threads gibt es mehr Spin auf der Vorhand weil hier in der längeren translatorischen Bewegung mehr beschleunigt werden kann.

wie gasagt dies ist aber nicht praxisgerecht, da normalerweise nach und vor dem TS was passiert. Ein TS mit maximalem Spin hat nur minimale Geschwindigkeit. Sollte ein so gespielter TS geblockt werden, habe ich warscheinlich zeitliche Probleme mit dem Nachspielen, ein RH TS der vielleicht nur 85% des theoretisch erreichbaren Spins erzeugt, erlaubt mir ggfls. später ein besseres Spiel (weniger Ausschwingzeit, man ist mglw. schneller wieder bereit)
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