Einzelnen Beitrag anzeigen
  #2190  
Alt 28.04.2019, 01:28
Basti92 Basti92 ist offline
registrierter Besucher
Forenmitglied
 
Registriert seit: 23.02.2014
Beiträge: 138
Basti92 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: LIEBHERR Weltmeisterschaften 2019 (21.04. - 28.04.2019, Budapest, HUN)

Zitat:
Zitat von Simon Beitrag anzeigen
Ich lag diese Woche mit Grippe im Bett und hatte die WM nur soweit möglich verfolgt, aber ich dachte mir die ganze Zeit was bei diesen Weltmeisterschaften eigentlich mit den Setzungen los ist!?

Bei den Damen sieht das im Einzel alles so aus, wie es sein sollte. Aber Herren-Einzel, Herren-Doppel, Damen-Doppel, Mixed!?

Herren-Einzel
obere Hälfte: Fan Zhendong, Ma Long, Lin Gaoyuan, Liang Jingkun
untere Hälfte: Xu Xin, --- (lächerlich)

Herren-Doppel
obere Hälfte: --- (lächerlich)
untere Hälfte: Ma Long / Wang Chuqin, Liang Jingkun / Lin Gaoyuan

Damen-Doppel
obere Hälfte: --- (lächerlich)
untere Hälfte: Chen Meng / Zhu Yuling, Sun Yingsha / Wang Manyu

Mixed
obere Hälfte: Fan Zhendong / Ding Ning, Xu Xin / Liu Shiwen
untere Hälfte: --- (lächerlich)

Das ist doch fast schon Schiebung, wenn man das im Gesamtzusammenhang betrachtet.

Es ist doch alles gegen die Dominanz von China gerichtet, dass man bei der WM nur zwei Damen-Doppel, zwei Herren-Doppel und zwei Mixed-Doppel zulässt und bei Olympia sogar nur zwei Einzelstarter pro Nation.

Man will damit mit aller Gewalt erreichen, dass China nicht alle Medaillen gewinnt. Aber nicht nur, dass in jedem Wettbewerb chinesische Weltstars um Medaillen betrogen werden, die besser sind als alle anderen Spieler im Turnier, jetzt gibt es auch noch eine Weltrangliste die (gewollt!) nicht mehr die tatsächliche Stärke abbildet und dadurch Setzungen ad absurdum führt. Jetzt werden auch noch die chinesischen Herren und Doppel so gesetzt, dass es nicht mehr zu rein chinesischen Endspielen kommen kann.
Wenn man die Wahrscheinlichken wettbewerbsübergreifend für die Auslosungen betrachtet, ergibt sich folgendes Bild für die Zuordnung der Chinesen in den jeweiligen Hälften:
Bei den Damen gings nicht anders durch die Setzung.
Bei beiden Doppeldisziplinen und beim Mixed betrug die Wahrscheinlichkeit je 50%, dass das chinesische Paar jeweils in einer Hälfte gelost wird.
Beim Herrendoppel betrug sie wie oben irgendwo aufgeführt 21%.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Chinesen in allen Wettbewerben gleichzeitg die schlechtmöglichste Setzung bekommen, beträgt demnach:
3x0,5x0,21=2,625%

Vorausgesetzt, die Rechnung stimmt, ist das schon eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Mit Zitat antworten