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AW: 10 years after - Vergleich 2008/09 - 2018/19, dramatische Einbrüche im Jugendbere
In der Theorie bin ich natürlich voll bei alba und Matousek.
So sollte es sein.
In der Praxis sieht es leider oft anders aus und man unterliegt auch gewissen Sachzwängen und Vorgaben vom Verein. So sind meine Erfahrungen aus Vereinen wo ich Training gegeben habe (als ich noch voll motiviert als Trainer war), oder wo ich nur gespielt habe und das beobachten konnte oder auch bei befreundeten Trainern die das geschildert haben.
vor 35 Jahren als ich mit Jugendtraining begonnen habe ließen sich diese Ideale noch gut umsetzen. Das ganze ist aber in vielen Vereinen immer weiter zur jetzigen Situation gekippt, dass die wenigsten Kids bereit sind etwas für die bessere Leistung zu tun. Sie wollen möglichst viel Spaß haben und machen was sie wollen und wann ... Leistungsteigerung oder Ein paar spiele mehr gewinnen ist denen meist unwichtig und die Bereitschaft Verpflichtungen/Absprachen einzugehen ist auch sehr gering geworden.
Und da ist dann die Frage , wie reagiert man auf diese Situation.
Besteht man auf Disziplin, Sportkleidung , Systemtraining usw wird die Trainingsgruppe meist sehr schnell sehr klein. Da kann man natürlich sagen ist doch gut lieber mit 4 Leuten arbeiten die wollen als sich dauernd um die 16 anderen zu kümern das die keinen Mist bauen.
Ist natürlich auch problematisch, wenn man dann Mannschaften melden muss für die man nen paar von den 16 Funspielern bräuchte oder der Verein dann sagt für 4 Leute kann er schlecht die Hallenkapazitäten buchen und die Trainer "bezahlen"...
Auch das ein kleiner Verein dann 2-3 Verschiedene Trainer(typen) hat ist eher die Ausnahme. Meist ist man froh wenn einer in der Halle ist.
Der hat organisatorisch dann schon ein Problem gleichzeitig 4 Leute Leistungsmäßig zu betreuen und gleichzeitig die Aufsichtskraft für die anderen 16 zu machen.
Und je nach Typ wird es dann auch schwierig. Der fachlich gute Trainer kann den willigen was beibringen, aber ist oft frustriert über die Einstellung und das Verhalten der Funspieler (und würd die am liebsten rauswerfen weil sie seine Arbeit nur stören). Der "Opatyp" kommt mit den Funspielern super klar und organisert da ein Spaßturnier nach dem nächsten, aber die 4 Talente werden nicht soviel besser wie es möglich wäre beim Rundlauf (übertrieben).
Es bleibt ein schwieriger Spagat. Meine Lösung ist dann wirklich:
Man muss 2 Trainer haben. Einer der die willigen trainiert und da gut kann und einer der sich um die Funspieler kümmert. Und wenn dann irgendwann ein Jugendlicher die Gruppe wechseln will (in welche Richtung auch immer) -ok.
Da muss man natürlich die "Trainer" haben die Zeit und Lust dazu haben. und der Verein auch ggf in der Lage sein, sich beide leisten zu können.
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis
Me too ... TT Classic rules
TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe.
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