Einzelnen Beitrag anzeigen
  #404  
Alt 17.05.2019, 06:47
HSV HSV ist offline
registrierter Besucher
Foren-Urgestein - Master of discussion *
 
Registriert seit: 28.05.2005
Beiträge: 7.131
HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)
AW: Kurioses und mehr!

Zitat:
Zitat von Snape Beitrag anzeigen
Zunächst einmal ist jedem Menschen mit Respekt zu begegnen.
Turbo, bist Du es?

Nee, nee, war ein Scherz! Snape, wir sind selten bis nie einer Meinung, aber doch habe ich Dir bis jetzt nie fehlendes Sprachverständnis unterstellt. Hier muss ich leider eine Ausnahme machen.

Natürlich bekommt jeder Mensch sozusagen einen Respektbonus. Du stellst das so dar, als würde ich das bezweifeln. Sorry, da ich reagiere ich gaaaaaanz empfindlich.

Aber jetzt mal auf einen Punkt gebracht, der tatsächlich ein Problem sein könnte.

Warum soll ich (oder ein Anderer) einen Schiri nicht leiden können, wenn der einen Aufschlag von mir moniert? Und den nächsten gar wegzählt? Wenn es doch korrekt ist?! Und die, die fehlerhaft aufschlagen, wissen das zumeist ganz genau.

Ich nenne Dir mal ein Beispiel aus dem Fußball, das das - so meine ich - sehr gut darstellt.

Es gab mal einen Bundesliga-Schiri namens Wolfgang Stark. Der konnte noch so korrekt arbeiten, den konnte gefühlt KEINER leiden. Weil er seine Aktivitäten, seine Beurteilungen in den Vordergrund des Ganzen gestellt hat. Weil er Defizite im menschlichen Umgang mit den Profis aufgewiesen hat. Wirst kaum einen Profi finden, der das anders gesehen hat. Davon gehe ich mal aus. Dann gab es andere Schiris, die haben genau so knallhart geschiedst. Die haben ebenfalls Entscheidungen getroffen, unter denen Profis in der reinen Sache leiden musssten. ABER diese Schiris waren jederzeit menschlich. NIEMALS von oben herab. Die haben sogar mal mit Profis gemeinsam gelacht. Selbst über Spielszenen.

Walter Eschweiler war so einer. Und auch der Schweizer Urs Meier. Der hatte sogar gefühlt Mitleid mit Ballack, als er ihm 2002 im Halbfinale eine gelbe Karte geben musste, aufgrund derer er in einem evtl. Finale gesperrt sein würde. Oder Dr. Felix Brych. Der macht bei Weitem nicht alles richtig, aber doch wünscht ihn kaum ein Profi oder Funktionär auf den Mond. Oder Deniz Aytekin. Dem gelingt es auch in der Regel (naturbedingt nicht immer), dass man seine Entscheidungen zumindest nachvollziehen kann. Oder damals Bernd Heynemann. Das war auch ein Sympathieträger.

Jetzt gibt es aber auch die Starks dieser Welt. Oder Herbert Fandel. Das war auch so einer. Fürchterlich!

Und, Snape, jetzt kommts: Wie entsteht Deiner Ansicht nach ein Schiri-Image? Durch Entscheidungen? Durchs Monieren? Ich meine nein. Ein Schiri-Image entsteht durch deren Umgang mit den Spielern. Und das ist ein riesengroßer Unterschied.

Zu Schülern: Wenn ein älterer Schüler einem jüngeren Schüler dessen Pausenbrot klaut oder seine Turnschuhe, dann ist er ein Arschloch, oder? Und zwar ein objektives. Die Frage muss also lauten: Wer ist ein Arschloch und nicht: Wer ist schon objektiv.

Oder Lehrer: Es gibt Lehrer, die werden von ihren Schülern mindestens gemocht, wenn nicht sogar geschätzt. Und es gibt andere. Was meinst Du, warum es diese anderen gibt? NUR, weil sie evtl. schlechte Noten vergeben? Es gibt immer auch eine Grauzone. Natürlich. Es gibt aber auch eindeutige schwarze Schafe. Und schwarzen Schafen begegne ich nicht mit Respekt. Denn natürlich muss man sich den immer und immer wieder erarbeiten. Im Sinne von = kein Arschloch sein. Wer ein Arschloch ist, bekommt von mir verbal in die Fresse. Und wenn dieses Respekt einfordert, gleich nochmal...
Mit Zitat antworten