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AW: Xiom Omega VII Pro
Moin,
nachdem hier lange nichts mehr passiert ist wollte ich dennoch nochmal meine Erfahrungen mit dem Omega VII Pro teilen.
vorher
Vorhand: Vega Pro max.
Rückhand Evolution FX-S 1,7-1,8
Holz : Victas Firefall FC
TTR : 1699
Spielweise ist vorhanddominant und effektives Aufschlagspiel
Nun also auf der Vorhand den Omega VII Pro in schwarz und in maximaler Schwammstärke..
Idee war ein Update zum Vega Pro, bei dem mir gegen bessere Leute etwas Gefährlichkeit fehlte, der aber ansonsten echt schon super war. Leider haben mir die meisten Tensoren mit Ultramax-Konzept vom Spielgefühl garnicht zugesagt, daher an den hochpreisigen Omega, da passte das Grundgefühl.
Hab den Omega seit nem Monat drauf, aber in der Zeit auch viele Trainingseinheiten, also 40 Stunden hat der Belag jz runter, man sieht leichte Abnutzungserscheinungen in der Trefferfläche , denke haltbarkeitstechnisch ist er "OKAY" (ohne sich den Preis anzuschauen), aber der Vega war wohl besser.
Zu den Spieleigenschaften.
Kontern:
Man merkt ein höheres Grundtempo im Vergleich zum Vega, Belag ist grundsätzlich eher direkt aber für einen Belag der Härte spürt man einen relativ starken Katapult, der sich aber Linear entwickelt. Er spielt sich auch etwas härter als ein Drucktest vermuten lässt, liegt sicher am relativ flexiblen Obergummi.
Block:
Wirklich sehr gut, bei mir funktionierten passive und aktive Blocks sehr gut, nicht zu spinanfällig und einfach angenehm durch den härteren Touch. Der Vega war aber noch kontrollierter.
Topspin:
Grundsätzlich natürlich die Stärke vom Omega, wie auch beim Vega.
Die Flugkurve mit dem Omega ist länger, etwas flacher aber der Belag ist trz dynamischer, hört sich seltsam an, denke das liegt an dem höheren Grundtempo. Beim Vega kamen die Topspins tendenziell immer etwas kürzer. Der Omega ist dadurch beim Topspin zwar anspruchsvoller und nicht ganz so intuitiv zu spielen aber wirklich deutlich gefährlicher.
Der Belag greift den Ball grundsätzlich sehr gut, es fühlt sich aber durch das weichere Obergummi zunächst etwas unsicherer/ ungewohnt an.
Der Omega ist meines Erachtens eher für agressivere Spins ausgelegt, hier ist die Kurve sehr gut, es kommt eine angenehme Dynamik in die Flugbahn und der Spin bleibt sehr gut. Ich kam mit meinen Topspins auch an einem eigentlich besseren Spieler (~1850) erstmals regelmäßig vorbei.
Für harte Topspins also auch in allen Belangen besser als der Vega.
Bei weichen Topspins sieht das etwas anders aus. Ich bin grundsätzlich der Meinung das der Omega da schon mit dem Vega mithalten kann, aber man muss wirklich ganz konsequent und extrem schnell tangential Treffen um gute Spinwerte zu erzeugen. Hier ist der Vega insgesamt einfach deutlich angenehmer.
Gegen Unterschnitt ist es auch empfehlenswert etwas druckvoller zu agieren, am Besten direkt hart angreifen, weiche Topspins sind nicht ganz so effektiv, aber sicher. (hab viel gegen Anti gespielt, hart geht da wirklich gut und besser als weich)
Gegentopspin funktioniert druckvoller, schneller und direkter, einfach mehr power, aber man muss sich natürlich zunächst an das Gefühl gewöhnen.
Aufschlag Rückschlag
Beim Aufschlag habe ich ein ähnliches Gefühl. Ich würde sagen von 10 Aufschlägen sind aktuell 3 besser als zuvor 2 gleich und 5 noch etwas schlechter.
Beim Rückschlag zum Glück kaum Unterschiede, kurzes ablegen geht super, beim Flipp sollte man aber auch etwas aktiver und entschlossener rangehen, geht dann aber gut.
Ich würde generell sagen wollen, dass ein ziemlich optimaler Treffpunkt mit dem Omega mit herausragender Performance belohnt wird. Schafft man das aber nicht, ist er in erster Linie nur ziemlich schnell und erzielt auch keine besseren Spinwerte als Beläge älterer Generationen.
Das schwierige ist, das dieser Treffpunkt gefühlt nicht besonders intuitiv ist, da ist einfach ein höheres Trainingspensum nötig um sich da eine gewisse Konstanz zu erarbeiten.
Ich persönlich werde dennoch erstmal beim Omega bleiben, da ich in der nächsten Saison auch fast ausschließlich gegen bessere Leute spiele und darauf hintrainiere. Ich hoffe also die Stärken des Belages ausreichend ausreizen zu können, die ersten Spielstunden zeigen eigentlich eine gute Tendenz :-)
Hätte auch noch n kurzes Video gehabt wo ich n paar Bälle an nem Returnboard spiele, aber auf Anhieb konnte ich das jz nicht hochladen, kann mich bei Interesse ja nochmal drum kümmern :-)
Viele Grüße
Marcel
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