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Alt 11.06.2019, 14:45
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: DER Thread für politisch Interessierte

@snape:

Die Niederlande liegen zu 1/3 unterhalb des Meeresspiegels. Dieses Land hat schon vor mehreren hundert Jahren dem Meer Land abgetrotzt.

Das Ruhrgebiet ist zum Großteil durch Bergsenkungen um bis zu 10m abgesackt und nur durch Pumpen nicht überflutet.

Technisch also für den Westen überhaupt kein Problem hier gegenzusteuern, zumal eine Erhöhung des Meeresspiegels ja nicht wie ein Tsunami kommt, sondern schleichend.

Dazu stellt sich natürlich noch die Frage, wie bis vor 20 Jahren mit der damaligen Technik und Vernetzung überhaupt korrekte Meßdaten erfasst wurden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass vor 50 Jahren im Urwald exakte Daten ermittelt wurden. Als ob der Bauer im Kongo so eine Messung nach europäischen Standards durchgeführt hätte.

Und jetzt noch eine "böse" Theorie: Kann es nicht sein, dass den Weltmächten ein größeres Sterben in Afrika durchaus gelegen käme?

Geostrategisch zählt ein Menschenleben nicht viel und in Afrika sowieso schon mal nicht. Bis zur Verbreitung westlicher Medizin und Eindämmung von Kriegen durch westliche Intervention herrschte dort eine "natürliche" Regulierung des Bevölkerungswachstums. Da man international mittlerweile schwierig Kriege anzetteln kann und auch der Zugang zu halbwegs vernünftiger Medizin nicht mehr verwehrt werden kann, kämen diverse Naturkatastrophen manchem sicher nicht ungelegen. Es hört sich natürlich brutal an, aber weder kann Europa, die USA oder China Massenflucht aus Afrika verkraften, noch könnten 5 Mrd Afrikaner vernünftig überleben.

Die westlichen Staaten kämen aber mit jedweder Veränderung klar. Siehe die Niederlande. Man könnte auch Lad Vegas nehmen oder Alaska oder auch Sibirien, wo unter extremsten Bedingungen Städte geschaffen worden sind, die normal funktionieren.

Und das Beispiel mit der Mauer um Manhatten ist ja gar nicht abwegig. Die Deiche in Holland oder die ausfahrbaren Metallschutzwände in Köln gibt es ja bereits.

Dazu kommt noch etwas, was ich auf Auslandsreisen in Asien beobachten konnte. Selbst Fischer leben dort selten direkt am Wasser, sondern, wenn topografisch möglich, nahezu immer "am Berg". Am Meer selbst stehen oft nur Tpuristenanlagen.

Eine natürliche Anpassung an die Natur findet also schon über Jahrhunderte statt.

Hier Panik zu verbreiten ist einfach unseriös.

Ich sehe die Gefahr durch Überbevölkerung in sehr unschöne Verteilungskriege zu geraten als weitaus größer an, als dass den modernen Staaten durch eine etwaige Klimaveränderung ein größeres Problem entstünde.

Schlussendlich landet man dann wieder beim Punkt des "Glaubens".

Und da hat sich kein Grün propagiertes Szenario der letzten 60 Jahre bewahrheitet.

Das Öl geht bis 1990 aus?

Nee...

Der dritte Weltkrieg kommt, wenn man nicht abrüstet?

Auch nicht...

In 10 Jahren gibt es keinen Wald mehr?

Auch nicht...

Deutschland fliegt in die Luft, wenn AKW weiter laufen?

Ist auch nicht passiert...

Ozonloch?

Hat sich auch nicht als Weltuntergang herausgestellt.

Und auch jetzt werden in 30 Jahren hier alle Menschen genauso leben können wie es jetzt der Fall ist. "No Future" Panikmache von linksgrüner Seite kommt alle paar Jahre mal in Mode.

Deutschland ist auch das einzige Land der Welt, dass derartig panisch reagiert. Ich würde mir da einen Kanzlet wie Helmut Schmidt wünschen, der eine vernünftige Politik gegen das Gekreische aus der linken Ecke knallhart durchzieht, auch auf die Gefahr hin abgewählt zu werden.

Egal ob RAF oder Doppelbeschluß, der Mann hat Rückgrat und Standhaftigkeit bewiesen, auch gegen innerparteiliche Spinner wie Eppler.

Kohl oder Brandt im Übrigen genauso. Was wäre 1992 passiert, wenn Kohl die Asylkrise genauso angegangen wäre wie Merkel 2015?

Was wenn Brandt das Anwerbeabkommen mit der Türkei nicht aufgekündigt hätte?

Gäbe es ein Deutschland, wenn Kohl 1990 auf die Linke Seite im Parlament gehört hätte und die Einheit nicht durchgezogen hätte?

Ich wünsche mir einen Politiker der CDU oder der SPD, der bei dem ganzen grünen Bohei standhaft bleibt, auch auf die Gefahr hin abgewählt zu werden oder weniger Stimmen zu bekommen. Ich sehe da nur Lindner, der sich dort hervorhebt.

Nur weil eine Gruppe besonders laut schreit und Präsenz in den Medien hat, muss man da noch lange nicht blind hinterherlaufen.

Sollten die Grünen wirklich drankommen, dann werden sie, sofern sie ihre Ankündigubgen 1:1 umsetzen so schnell wieder weg sein, so schnell wird man gar nicht gucken können. Wollen kann man immer viel, wenn man nicht regiert. Das gilt genauso für die AFD. Die Umsetzung wäre für beide Extreme im Parlament aber völlig unmöglich.